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Brutales Vorgehen gegen friedlichen Protest an der Uni Wien

Studierende der internationalen Entwicklung setzen sich ein für den Erhalt ihres Studiums und gegen Studiengebühren

Wien (OTS) - Heute um 11 Uhr besetzten etwa 300 Studierende des
von der Abschaffung bedrohten Bachelorstudiengangs Internationale Entwicklung in friedlichem Protest das Rektorat der Universität Wien. Das Rektorat zeigte keinerlei Gesprächsbereitschaft und veranlasste eine sofortige Räumung bei der es zu Gewaltanwendung gegen die Studierenden kam. Dabei wurden mehrere der Protestierenden verletzt.

"Es ist unmöglich, dass legitimer Protest von Studierenden unangekündigt, mit einem derart brutalen und repressiven Vorgehen von Seiten der Polizei, beantwortet wird.", stellen Maria Clar, Kübra Atasoy und Julia Kraus vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien klar:
"Dass dies vom Rektorat veranlasst und geduldet wird, offenbart Kompromisslosigkeit und Unverständnis für die Anliegen der Studierenden. Dieses Verhalten spiegelt die intransparenten und undemokratischen Entscheidungsprozesse an der Uni Wien wider."

"Das Studium der internationalen Entwicklung ist einzigartig im im deutschsprachigen Raum und steht für gesellschaftskritisches Studieren, Forschen und Lehren. Seine Abschaffung stellt eine politische Entscheidung dar. Diese betrifft tausende Studierende, über deren Zukunft gänzlich ohne Einbeziehung der Betroffenen entschieden wird," sind Clar, Atasoy und Kraus empört.

Die ÖH Uni Wien steht weiter hinter den Studierenden der Internationalen Entwicklung und ruft auf zur Solidarisierung. Die Proteste werden in Form einer Aktionswoche weitergeführt werden, noch heute soll es eine Demonstration um 14.30 Uhr vom Campus der Universität Wien ausgehen.

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