• 19.04.2012, 12:29:29
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Zinggl unterstützt Protest Österreichischer Kunstinstitutionen gegen Kriminalisierung von Pussy Riot

Schmied muss sich für Freilassung der Künstlerinnen einsetzen

Wien (OTS) - Der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl,
unterstützt den Offenen Protest der Österreichischen
Kunstinstitutionen gegen die drohende Verurteilung der Künstlergruppe
Pussy Riot in Moskau. "Es ist zu befürchten, dass die russische
Justiz an den Künstlerinnen hier ein Exempel statuieren möchte. Mit
dem Versuch, die feministische Kunstaktion vor der Moskauer Christi
Erlöser-Kirche zu kriminalisieren, droht ihnen eine Haftstrafe bis zu
sieben Jahren", erläutert Zinggl.

"Ich ersuche daher auch die Kulturministerin Schmied, sich dem
Protest der Kunstinstitutionen anzuschließen", fordert Zinggl. "Die
russische Justiz muss spüren, dass sie unter Beobachtung steht. Mit
Verhaftungen und Verurteilungen können Aktivistinnen nicht mundtot
gemacht werden. Ministerin Schmied muss sich dafür einsetzen, dass
die Aktivität von Pussy Riot als das angesehen wird, was es ist:
Nämlich eine künstlerische Aktion. Die Künstlerinnen müssen sofort
freigelassen werden."

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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