• 13.04.2012, 15:30:11
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Psychologen fordern Einigung beim Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2012

Wien (OTS) - Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen
spricht sich für die baldige Umsetzung des Bundes-Kinder- und
Jugendhilfegesetzes 2012 aus.

"Angesichts der Umsetzungskosten des Bundes-Kinder- und
Jugendhilfegesetz im Vergleich zu anderen Projekten kann es nicht
sein, dass es hier zu keiner raschen Einigung kommt. Es herrscht ein
dringender Handlungsbedarf im Sinne des Kinderschutzes", sagt Ulla
Konrad, Präsidentin des Psychologenverbandes und Mitglied der
Klasnic-Kommission.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen fordert die
gesetzliche Verankerung des 4-Augenprinzips, wobei eine Fachkraft
eine Psychologin oder ein Psychologe sein sollte. Die Maßnahme des
4-Augenprinzip ist eine Forderung, die von vielen Fachleuten und
Organisationen in Gleicherweise mitgetragen wird. Weiteres sollte ein
differenzierter Umgang mit der Verpflichtung zur Verschwiegenheit im
Sinne des Kindeswohls bedacht werden

Konrad betont: "Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu
fördern, sie vor Übergriffen und Gewalt zu schützen ist wesentlicher
Teil unserer Arbeit als Psychologinnen und Psychologen. Dieser
Verantwortung sollten sich auch die zuständigen Politiker auf Bundes-
und Länderebene bewusst sein!"

Rückfragehinweis:
Mag. Monika Glantschnig
Generalsekretärin
Tel: 01 / 407 26 71 - 17

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