- 03.04.2012, 18:00:01
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Konfessionelle Schulausbildung ist unverzichtbar für Österreich
Absolventen Katholischer Privatschulen sind unter den Besten, deren Eltern zahlen übrigens doppelt!
Wien (OTS) - Was unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen?
Doch wohl u.a. seine Fähigkeit, in freier Entscheidung seine
Handlungsweisen selbst zu wählen. Das bedeutet aber auch große
Verantwortung für jeden Einzelnen. Wie lernen und lehren wir damit um
zu gehen?
Neben der Tradition der Fürsorge für das Gemeinwesen, ist genau
die "Menschen-Bildung" das Kernanliegen der
christlich-konfessionellen Schulen sowie des Religionsunterrichts in
Österreich. Und besonders Jugendliche bedürfen der Orientierung und
der Sinnstiftung. Gerade einem demokratischen Rechtsstaat muss es ein
Anliegen sein, diese Aufgaben zu unterstützen.
Für Kritiker sei gesagt, dass hier kein Zwang besteht, sondern jeder
in Österreich die Wahlmöglichkeit zwischen öffentlichen und
Privatschulen hat und jeder Schüler vom Religionsunterricht
abgemeldet werden kann. Doch wie sehen die Alternativen aus?
Bundesministerin Schmied ist seit rund drei Jahren damit
beauftragt, einen übergreifenden Ethikunterricht im Regelschulwesen
anzubieten. Schulversuche Ethik-Unterricht beispielsweise in Wien
haben gezeigt, dass die Zahl der Abmeldungen vom Katholischen
Religionsunterricht nahezu halbiert wird. Das zeigt, dass bei fairem
"Wettbewerb" das konfessionelle Angebot nicht so schlecht sein kann.
Wir hoffen daher auf baldige und flächendeckende Einführung des,
bei Abmeldung vom konfessionellen Unterricht, verpflichtenden
Ethikunterrichts in Österreich. Die Grundkonzeption sieht vor, dass
alle Lehrer einer Schule mit einer bestimmten Zusatzausbildung Ethik
unterrichten dürfen - auch Religionslehrer. Deren Bestehen ist also
eine gute Investition. Privatschulen, auch konfessionelle, sind
sinnvolle Alternativen zum öffentlichen Schulangebot. Viele Testungen
belegen, dass z.B. die Absolventen Katholischer Privatschulen zu den
Besten des Landes gehören und solchermaßen ein Vorteil für Österreich
sind.
Endlich aufgeräumt gehört auch mit dem Mythos, dass Privatschulen
vom Staat subventioniert werden würden. Vielmehr das Gegenteil ist
der Fall! Eltern mit Kindern an Privatschulen zahlen für zwei
Schulplätze: mit ihren Steuern für einen von ihrem Kind nicht
genutzten Schulplatz an einer öffentlichen Schule (der daher für
andere zur Verfügung steht!), und mit Schulgeld für den eigentlichen
an einer Privatschule. Schulgeld unterliegt nicht der
Steuerabsetzbarkeit.
Alleine die Katholischen Privatschulen in Wien betreuen rd. 23.000
SchülerInnen. Das entspricht ca. 12% der Wiener Gesamtschülerzahl.
Frage daher auch an kritische Agnostiker und Atheisten: wie viel mehr
würde es, nur in Wien kosten, wenn das Land zusätzlich Gebäude und
Einrichtung für sie zur Verfügung stellen müsste?
Ganz genau. Die Antwort lautet: unverzichtbar!
Rückfragehinweis:
Landesverband Katholischer Elternvereine Wiens
Hr. Mag. Christian Hafner; Tel.: +43 0664 89 03 953;
Email: [email protected]; Homepage: www.lv-wien.at
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