- 24.03.2012, 17:08:38
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Fekter in ÖSTERREICH: "U-Ausschuss gleichzeitig mit Verfahren ist kontraproduktiv"
VP-Vizechefin Maria Fekter über die VP-Probleme: "VP-Wähler sind kritischer"
Wien (OTS) - Die Art und Weise, wie der U-Ausschuss mit Skandalen
umgeht, bewertet VP-Vizechefin und Finanzministerin Maria Fekter in
einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe)
kritisch: "Dadurch, dass die juristischen Ermittlungen gleichzeitig
mit der Suche nach politischer Verantwortung im U-Ausschuss
stattfindet" werde die "Vermengung" zwischen echten Skandalen und
Sponsoring "gefördert". "Plötzlich wird alles hochstilisiert. Beim
Wähler bleibt ein verheerendes Bild der Politik über."
Auf die Frage, ob der U-Ausschuss kontraproduktiv sei, antwortet
Fekter: "Diese Parallelität - juristische Ermittlungen und
U-Ausschuss - ist unglücklich. Unsere Befürchtungen, dass es
kontraproduktiv ist, haben sich bestätigt."
Die Angriffe von VP-Mandatar Werner Amon bezeichnet Fekter in
ÖSTERREICH als "nicht sehr glücklich, wenn man selber im Fokus der
Ermittlungen steht".
Das Umfrageminus der ÖVP erklärt die VP-Vizechefin in dem
ÖSTERREICH-Gespräch damit, dass "unsere Wähler sehr kritisch sind".
Die VP würde als "staatstragende Partei einfach mit strengeren
Maßstäben beurteilt. Als die SPÖ etwa in echte Skandale wie den Fall
Konsum involviert war, hatte es ihr gar nicht geschadet".
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
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