- 21.03.2012, 14:10:39
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Wlodkowski: Klares "Ja" zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung
Umfrage zeigt: Bevölkerung weiß um die Leistungen der Waldbesitzer
Wien (OTS) - "Die Waldbewirtschaftung in Österreich bietet nicht
nur knapp 300.000 Menschen entlang der Wertschöpfungskette Holz ein
Einkommen, auch 145.000 Waldbesitzer pflegen und nutzen den Forst
nachhaltig. Dadurch sichern sie alle Leistungen des Waldes, wie die
Holzproduktion, den Schutz vor Naturgefah-ren, sauberes Wasser und
Erholung für die gesamte Gesellschaft. Die Bevölkerung ist sich
dieser Leistungen bewusst, wie eine aktuelle Fessel-GfK-Umfrage
belegt. Den Forstbesitzern wird darin ein gutes Zeugnis ausgestellt
und es wird anerkannt, dass die nachhaltige Bewirtschaftung in
Österreich besser als in vielen anderen Ländern ist", strich Gerhard
Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, die Leistungen der
heimi-schen Waldbesitzer am heutigen Internationalen Tag des Waldes
hervor.
Umfrage belegt positives Image
98% der Befragten sind stolz auf den heimischen Wald
beziehungsweise das wertvolle Holz in Österreich. "Diese Umfrage
belegt einmal mehr, dass die Bevölkerung hohes Vertrauen in die
heimische Forstwirtschaft hat, mit der natürlichen Ressource Wald
verantwortungsvoll umzugehen", ergänzte Wlodkowski.
Mehr öffentliche Holzbauten
Die Umfrage zeigt auch, dass sich 80% der Bevölkerung mehr
Holzverwendung als Beitrag für den Klimaschutz durch die öffentliche
Hand wünschen, zum Beispiel beim Bau von Schulen und Kindergärten in
Holzbauweise.
"Bei Einfamilienhäusern liegt der Anteil des umbauten Volumens in
Holzbauweise bereits bei knapp 30%. Nachholbedarf besteht jedoch bei
öffentlichen Bauten, wo der Anteil nur 5% des umbauten Volumens
beträgt. Hier ist die öffentliche Hand gefor-dert, Impulse zu setzen.
Holzverwendung ist aktiver Klimaschutz, die Vorteile von Holz müssen
in Zukunft stärker genutzt werden", forderte Wlodkowski von den
Ver-antwortlichen in den einzelnen Gebietskörperschaften.
Holzverwendung ist aktiver Klimaschutz
In jedem Kubikmeter Holz ist eine Tonne des Treibhausgases CO2
gespeichert. Bei Verwendung von Holz als Bau- und Werkstoff kann eine
zusätzliche Tonne CO2 ein-gespart werden, wenn damit andere Energie-
und CO2-intensive Materialien wie Stahl oder Beton ersetzt werden. Am
Ende seines Lebenszyklus ist Holz keineswegs Abfall. Durch die
energetische Nutzung kann noch einmal eine Tonne CO2 eingespart
werden, da fossile Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas ersetzt
werden.
Forstwirtschaft: Innovative Branche
"Die Waldfläche und der Holzvorrat nehmen seit Jahrzehnten zu. Die
Bevölkerung spricht sich daher auch dafür aus, die Potenziale des
Waldes zu nutzen und Holz als nachhaltigen Bau- und Werkstoff sowie
Energieträger einzusetzen. Die Forst- und Holzwirtschaft wird dabei
als innovative und zukunftsweisende Branche gesehen", stellte
Wlodkowski abschließend fest.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
LK-Pressestelle: Dr. Josef Siffert,
Tel 01/53441-8521,
E-Mail [email protected]
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