- 21.03.2012, 09:51:41
- /
- OTS0055 OTW0055
AK 2: Mehr Schutz für KonsumentInnen bei Apps
AK gibt Tipps zum sicheren Umgang mit Apps
Wien (OTS) - Die AK verlangt mehr Sicherheit für KonsumentInnen
bei den Apps. "Es braucht Verbesserungen beim Datenzugriff, Storno
und bei den Werbe-Abo-Fallen", sagt AK Konsumentenschützerin Daniela
Zimmer. Außerdem muss VerbraucherInnen-Bildung rasch als eigenes
Unterrichtsfach verankert oder in ein bestehendes Fach integriert
werden: Denn es kommt immer mehr auf das technische und
wirtschaftli-che "Gewusst wie" der NutzerInnen an.
Konkret verlangt die AK:
Der Datenzugriff muss auf das für die Diensterbringung nötige Maß
reduziert werden. Zusätzlich müssen Informationen und die
Einwilligung zu Zugriffsberechtigungen verbes-sert werden. Es sollte
ein einheitliches, kostenloses Stornorecht bei einem App-Kauf
innerhalb von etwa 15 Minuten geben. Zudem appelliert die AK an die
Handy-Anbieter, Werbe-Abo-Fallen von WAP-Anbietern abzustellen, die
die Handy-Rechnung belasten.
Tipps der AK Konsumentenschützer, damit sie bei Apps nicht
insgeheim draufzahlen:
+ Wollen Sie eine App wirklich installieren, lesen Sie vorher die
Bewertungen (etwa im App-Shop und in Internet-Foren) durch.
+ Testen Sie kostenpflichtige Apps. Oft können Sie die
Basisfunktionen gratis probieren. Es gibt auch so genannte
"Light"-Versionen (oft als "Lite" bezeichnet), die ausreichen.
+ Installieren Sie nur Apps aus den offiziellen App-Shops.
+ Kontrollieren Sie bei der Installation der App die
Zugriffsberechtigungen. Wie das ge-nau funktioniert, finden Sie in
der AK Erhebung unter www.arbeiterkammer.at.
+ Seien Sie bei kostenlosen Apps besonders vorsichtig. Klicken Sie
Werbelinks nicht an.
+ Sperren oder sichern Sie App-Käufe und In-App-Käufe in den
Einstellungen, um unge-wollte teure Überraschungen zu verhindern (wie
das geht, zeigt die AK Erhebung unter www.arbeiterkammer.at).
+ Vorsicht, wenn Kinder mit dem Gerät spielen! Sie könnten unbemerkt
kostenpflichtige Dienste nutzen. Datendienste können Sie am Handy ab
Mai kostenlos sperren lassen. Damit schließen Sie auch einen
Missbrauch durch Apps aus.
+ Löschen Sie Apps, die Sie nicht mehr brauchen, dann können diese
auch im Hinter-grund keine unerwünschten Daten mehr übertragen.
SERVICE: Weitere Tipps unter www.arbeiterkammer.at
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW






