- 17.03.2012, 11:48:46
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FPÖ: Strache fordert Wiederaufnahme des BAWAG-Verfahrens und Nowotny-Rücktritt
Offenbar Vergleich auf Kosten der BAWAG, um eingefrorenes Geld Flöttls freizukaufen
Wien (OTS) - Angesichts der Enthüllungen in der heutigen
"Kronenzeitung" durch die belastenden Aussagen des
Ex-BAWAG-Generaldirektors Helmut Elsner spricht sich die FPÖ für eine
Wiederaufnahme des BAWAG-Verfahrens aus.
Der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache fordert die
Staatsanwaltschaft Wien auf, Ermittlungen gegen den jetzigen
OeNB-Chef und damals zuständigen BAWAG-Generaldirektor Ewald Nowotny,
SPÖ-Sozialminister Hundstorfer und ÖGB-Chef Erich Foglar aufzunehmen.
Man habe Elsner offenbar deshalb die Alleinschuld zugeschoben, um
einen weiten Bogen um die Freunde rund um Wolfgang Flöttl machen zu
können. Für eine Untersuchung gebe es ein weites Betätigungsfeld,
zumal der Verbleib der BAWAG-Millionen bis heute nicht einmal im
Ansatz geklärt sei. Auch eine Neuauflage des
Banken-Untersuchungsausschusses ist für den FPÖ-Chef denkbar.
Die nun enthüllten Vorgänge erhärten laut Strache den Verdacht, dass
Nowotny, Hundstorfer und Foglar einen Vergleich auf Kosten der BAWAG
geschlossen haben, um das damals in den USA eingefrorene Geld Flöttls
freizukaufen. Weiters forderte Strache den unverzüglichen Rücktritt
von Nowotny als OeNB-Chef, da dessen Glaubwürdigkeit endgültig dahin
sei.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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