• 14.03.2012, 13:24:43
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Stöger: Zentrale Herausforderungen im Lebensmittelbereich sind gesunde Ernährung, Transparenz und effiziente Lebensmittelkontrollen

Neue Verbraucherinformationsverordnung und Lebensmittelsicherheitsbericht bringen mehr Transparenz für Konsumenten

Wien (OTS/SK) - "Die zentralen Herausforderungen im
Lebensmittelbereich liegen besonders bei Fragen der gesunden
Ernährung und in diesem Zusammenhang auch bei Transparenz und einer
effizienten Kontrolle der Sicherheit von Nahrungsmitteln." Das
betonte Gesundheitsminister Alois Stöger am Dienstagabend im Rahmen
einer Podiumsdiskussion zum Thema "Lebensmittel im Wandel" des BSA
(Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und
KünstlerInnen). Zum Thema gesunde Ernährung hat der Minister u.a. den
Nationalen Aktionsplan Ernährung NAP.e initiiert. "Der NAP.e wurde
von zahlreichen Expertinnen und Experten erarbeitet und enthält über
300 Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass sich die Menschen in
Österreich gesünder ernähren - etwa, indem der Zugang zu gesünderen
Alternativen erleichtert und Rezepturen von Lebensmitteln geändert
werden", sagte der Minister. ****

Ein Beispiel für die vielen Maßnahmen für ein gesünderes Essen ist
die "Initiative Schulbuffet", bei der mobile Beraterteams in die
Schulen kommen und dort helfen, das Angebot gesünder zu gestalten
oder die Vereinbarung mit Bäckereien, dass diese schrittweise den
Salzgehalt im Brot senken.

"Wer gesünder essen will, muss auch wissen, wie viel Fett, Zucker
oder Salz in den Lebensmitteln drinnen ist. Dafür müssen diese
Bestandteile verarbeiteter Nahrungsmittel auch klar gekennzeichnet
sein. Dazu wird die neue Verbraucherinformationsverordnung
entscheidend beitragen", erklärte der Minister. Nährwerttabellen
werden auf allen Lebensmitteln verpflichtend, und zwar in einer
lesbaren Schriftgröße. "Angebot und Erkennbarkeit von gesünderen
Alternativen verbessern - beides ist notwendig, um die gesunde Wahl
zur leichteren zu machen." Konkret bringt die Verordnung neben einer
Mindestschriftgröße und zwingenden Kalorien- und Nährwertangaben auch
Neuerungen bei der Kennzeichnung der Herkunft, von Imitaten und
Allergenen. Die Bestimmungen müssen in spätestens fünf Jahren EU-weit
angewendet werden.

Gesundheitsminister Alois Stöger hat außerdem einen
Lebensmittelsicherheitsbericht eingeführt. Dieser bietet einen
Überblick über Daten, die österreichweit im Rahmen der Überwachung
nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz erhoben
werden. "Der Lebensmittelsicherheitsbericht leistet einen wichtigen
Beitrag zur transparenten Information für Konsumentinnen und
Konsumenten und dient auch als Nachschlagewerk für alle
Interessierten", sagte Stöger.

Bei der Diskussionsveranstaltung wurden auch Impulsreferate von
Rudolf Berger, Geschäftsführer von Fleischwaren Berger, Gerhard
Ströck von Ströck-Brot, Heinz Schöffl von der Abteilung
Konsumentenpolitik in der AK Wien, Senatsrätin Maria Safer, Leiterin
der Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien, sowie von
Gerhard Aigner, Leiter der Sektion II (Recht und gesundheitlicher
Verbraucherschutz im Gesundheitsministerium), gehalten. Moderiert
wurde die Veranstaltung von Josef Broukal.

Die Diskussionsveranstaltung war der Auftakt zur Reihe "Öffentliche
Themenschwerpunkte" der Maturantinnen und Maturanten im BSA und wurde
gemeinsam mit den BSA-Tierärztinnen und -ärzten veranstaltet.
(Schluss) bj/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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