• 11.03.2012, 13:30:31
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LH Pröll: "Forscherinnen und Forschern ein optimales Umfeld bieten"

Zukunft des IST Austria langfristig gesichert

St. Pölten (OTS/NLK) - Vor etwas mehr als 1.000 Tagen wurde in
Klosterneuburg eine viel beachtete wissenschaftliche Einrichtung
eröffnet - das "Institute of Science and Technology Austria" (ISTA).
Rund 20 Forschergruppen und 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
arbeiten dort schon. Vor kurzem haben Bund und Land Niederösterreich
die Finanzierung dieser Wissenschaftseinrichtung bis zum Jahr 2026
vertraglich vereinbart. Damit ist die Zukunft des IST Austria
langfristig gesichert. "Am IST Austria wird auf höchstem Niveau
geforscht, gelehrt und gearbeitet, und diese Vereinbarung ist mit
Sicherheit ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung dieser
Einrichtung. Denn damit können wir auch in Zukunft den Forscherinnen
und Forschern in Klosterneuburg ein optimales Umfeld und ideale
Voraussetzungen bieten", sagte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
am Sonntag in der Radiosendung "Forum Niederösterreich."

Durch diese Vereinbarung wird es auch möglich sein, neben der
Evolutionsbiologie, der Zellbiologie und Biophysik, der
Neurowissenschaft und der Computerwissenschaft weitere
Forschungscluster etwa in den Bereichen Physik, Mathematik und Chemie
zu etablieren.

Der Präsident des IST Austria, Prof. Thomas Henzinger, betonte:
"Die Vision dieses Institutes ist, hier eine Forschungseinrichtung
auf Weltklasseniveau aufzubauen." Zur Bedeutung der
Grundlagenforschung hielt Henzinger fest: "Jede technologische
Errungenschaft und jeder medizinische Fortschritt geht letztlich auf
eine neue Erkenntnis in der Grundlagenforschung zurück."

Das Bundesland Niederösterreich hat in den vergangenen Jahren rund
600 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der niederösterreichischen
Wissenschaftsachse von Krems über Tulln und Klosterneuburg bis nach
Wiener Neustadt investiert. Für die nächsten Jahre sind weitere
Investitionen in der Höhe von rund 600 Millionen Euro vorgesehen.
"Wir wollen auch weiterhin die Forschungsarbeit in unserem Land
konsequent vorantreiben", betonte dazu Landeshauptmann Pröll: "Denn
wer Talente fördert, wird eines Tages Patente ernten."

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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