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AUVA-Obfrau Römer präzisiert Bedingungen für Krankengeld für Selbständige

Wien (OTS) - AUVA- Obfrau Renate Römer ergänzt zu der am Dienstag
im Ministerrat beschlossenen Protokollanmerkung, die den Weg in Richtung einer Krankengeldregelung für Kleinbetriebe ebnen soll: "Zuerst muss der entsprechende Allparteienantrag des Wirtschaftskammerparlaments vom 24. November 2011 in seinem vollen Umfang umgesetzt werden".

Römer bezieht sich auf den relevanten Absatz des Antragstextes: "Bei längeren krankheitsbedingten Ausfällen sollen Selbständige nach sechs Wochen eine mit Arbeitnehmern vergleichbare finanzielle Unterstützung durch die AUVA erhalten. Im Gegenzug ist die Quersubventionierung des Gesundheitssystems durch die AUVA endlich zu beenden, wobei in diesem Fall eine Absenkung des DG-Beitrages angedacht werden könnte. Als erster Schritt soll jedenfalls der Pauschalbetrag nach § 319a ASVG eingefroren werden." Unter der Voraussetzung der vollen Erfüllung dieses Antrags, steht die AUVA einer Übernahme der Kosten - wie von der SVA langjährig gefordert -positiv gegenüber.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,6 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 440.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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