• 02.03.2012, 13:53:12
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Mitterlehner: Wahlfreiheit der Eltern sichert flexibles Berufs- und Familienleben

Familienminister: Eltern müssen Familie und Beruf gut und flexibel miteinander vereinbaren können - Wahlfreiheit und weiterer Ausbau bedarfsgerechter Kinderbetreuung notwendig

Wien (OTS/BMWFJ) - Familienminister Reinhold Mitterlehner spricht
sich angesichts der aktuellen Debatte um die Teilzeitarbeit für die
Sicherung der Wahlfreiheit und den weiteren effizienten Ausbau von
Kinderbetreuungsplätzen aus. "Um Familie und Beruf gut miteinander zu
vereinbaren, sind viele Eltern auf Teilzeitbeschäftigung angewiesen
und wollen großteils beim Wiedereinstieg auch Teilzeit arbeiten.
Nichtsdestotrotz muss die Wahlfreiheit ausgebaut werden und müssen
gute Rahmenbedingungen gesichert werden", betont Mitterlehner, der
daher in der Familienförderung auf einen Mix aus Geld- und
Sachleistungen setzt. "Hingegen würde das von AK und IV
vorgeschlagene Modell für viele Familien Kürzungen bringen, Geld aus
dem Familienlastenausgleichsfonds nehmen und wäre insgesamt deutlich
teurer", so Mitterlehner.

"Für eine flexible Gestaltung des Berufs- und Familienlebens braucht
es qualifizierte Teilzeitmodelle, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern
entgegen kommen. Dazu ist die steigende Zahl der Teilzeitjobs auch
Ausdruck dessen, dass immer mehr Menschen in Beschäftigung kommen.
Die Beschäftigung ist erfreulicherweise auf einem Rekordstand", so
Mitterlehner weiter. Unabhängig davon dürfe Teilzeitbeschäftigung
keine reine Frauensache sein, sondern müssten auch die Männer
verstärkt dazu motiviert werden, was auch gelinge. "Die steigende
Väterbeteiligung an der Kinderbetreuung ist ein Indiz dafür, dass der
Trend in die richtige Richtung geht", so Mitterlehner.

"Die jetzigen Kinderbetreuungsgeld-Varianten unterstützen die
Wahlfreiheit und die finanzielle Absicherung der Eltern, während der
effiziente Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf erleichtert", bekräftigt Mitterlehner. "Wie in
unserer Ausbauoffensive muss der Fokus auf bedarfsorientierten
Betreuungsplätzen und der flexiblen Ausweitung der
Jahresöffnungszeiten in Kleinkind-Betreuungseinrichtungen liegen",
betont Mitterlehner. In diesem Zusammenhang werden derzeit gemeinsam
mit den für Kinderbetreuung kompetenzrechtlich zuständigen Ländern
Empfehlungen über Mindeststandards in der Kinderbetreuung erarbeitet.

Familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen forcieren

Zudem will Mitterlehner die Unternehmen noch stärker ins Boot holen,
um familienfreundliche Maßnahmen zu forcieren. "Wer flexible Modelle
für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzt, wird
attraktiver für qualifizierte Beschäftigte und verschafft sich
nachhaltige Wettbewerbsvorteile", sagt Mitterlehner. Daher soll die
österreichweite Veranstaltungsreihe "Zukunftsforum Familie &
Wirtschaft" den Unternehmen in der jeweiligen Region neue Impulse
geben. "Allein schon aufgrund des demographischen Wandels und des
sich abzeichnenden Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer
wichtiger, Familienfreundlichkeit als ihre Marke zu etablieren.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]

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