• 01.03.2012, 10:50:43
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Österreichische EZA präsentiert sich im Parlament AWEPA-Vorsitzende unterstützen die Informationskampagne

Wien (PK) - Seit 20. Februar 2012 werden durch die OEZA Infobox
Programme und Projekte der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie der Menschen, die dahinter
stehen, präsentiert. Die drei Vorsitzenden der AWEPA-Sektion im
österreichischen Parlament, die NR-Abgeordneten Petra Bayr (S), Franz
Glaser (V) und Judith Schwentner (G), geben sich solidarisch mit den
Zielen und Aufgaben der OEZA. Diese unterstützt Länder in Afrika,
Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa seit Jahrzehnten
bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen
Entwicklung.

Auch AWEPA - European Parliamentarians with Africa - setzt sich durch
einen konstruktiven parlamentarischen Dialog zwischen Afrika und
Europa aktiv für eine demokratisch legitimierte positive Entwicklung
in Afrika ein.

Entscheidend sind immer die Menschen, die einerseits durch
entwicklungspolitische Maßnahmen erreicht werden sollen und die
andererseits diese im Sinne einer globalen Solidarität auch verstehen
und nachvollziehen können müssen. Dazu meint die Vorsitzende der
AWEPA-Sektion Österreich, Abgeordnete Petra Bayr (S):
"Entwicklungspolitik anschaubar, begreifbar und erlebbar zu machen,
wie dies mit der Infobox der Fall ist, ist eine wichtige Grundlage
für das Verständnis dafür, dass wir alle gleichermaßen für die
Zukunft der Menschen auf der Erde verantwortlich sind. Diese Einsicht
ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesellschaftlich breit
getragene, solidarische und zukunftsfähige Entwicklungspolitik!"

Die OEZA trägt durch ihr Engagement in sechs Schwerpunktregionen in
Afrika, Asien, Zentralamerika sowie Südost- und Osteuropa dazu bei,
die Ungleichheit zwischen Arm und Reich zu verringern, Frieden zu
sichern, natürliche Lebensräume zu erhalten sowie den Aufbau stabiler
demokratischer Strukturen zu unterstützen. "Österreichs
entwicklungspolitische Leitlinie muss es sein, die Souveränität
seiner Partnerländer im Süden zu stärken. Außenabhängigkeiten in der
Nahrungsmittel- und Energieversorgung erschweren eine eigenständige
Entwicklung. Voraussetzung für die souveräne Entwicklung eines Landes
sind faire Handelsbedingungen. In allen internationalen
Vertragswerken muss auf die besondere Situation der
Entwicklungsländer verantwortungsvoll Bedacht genommen werden",
stellte Abgeordneter Franz Glaser (V), stellvertretender AWEPA-
Vorsitzender der Sektion Österreich, fest.

In diesem Sinne akkordiert die OEZA ihre Politiken und Programme mit
den Vorgaben internationaler Organisationen und Institutionen und
orientiert sich maßgeblich an den Millenniums-Entwicklungszielen der
Vereinten Nationen. Die konkreten Projekte werden auf bi- und
multilateraler Ebene gemeinsam mit den Partnerländern,
internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen vor
Ort aber auch in Österreich durchgeführt. Die Aktivitäten in
Österreich zielen vorwiegend auf entwicklungspolitische Bildung im
Inland ab. Ein Partner der OEZA, der in letzter Zeit immer mehr an
Wichtigkeit gewinnt, ist die Wirtschaft.

Dieser kohärente Ansatz wird von der stellvertretenden Vorsitzenden
der AWEPA-Sektion Österreich unterstützt, gleichzeitig bedauert
Abgeordnete Judith Schwentner (G) aber die schwindenden finanziellen
Ressourcen vor allem für die operativen Aufgaben der OEZA: "Die
Projekte, die von der ADA (Austrian Development Agency) betreut,
finanziert, umgesetzt oder sonst in einer Form begleitet werden,
bilden das Kernstück der OEZA. Hier entsteht die bilaterale
Zusammenarbeit zwischen Österreich und unseren Partnerländern mit dem
Fokus auf Armutsbekämpfung und nachhaltiger Entwicklung. Die Mittel
hierfür, die unverständlicherweise in den letzten Jahren verheerend
gekürzt wurden, müssen massiv aufgestockt werden: Dafür wollen und
werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen."

Die im Parlament noch bis zum 2. März 2012 ausgestellte Infobox der
OEZA vermittelt anschaulich grundlegende Fakten und Hintergründe zur
österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

HINWEIS: Fotos von dieser Präsentation finden Sie auf der Website des
Parlaments (www.parlament.gv.at) im Fotoalbum. (Schluss)

Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272, Fax. +43 1 40110/2640
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