• 27.02.2012, 17:00:02
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"KURIER"-Kommentar von Helmut Brandstätter: "Rote Räuberleiter"

Norbert Darabos ist beim Polit-Tricksen geübter als beim Soldatenspielen.

Wien (OTS) - Die Abgeordneten des parlamentarischen U-Ausschuss
versuchen gerade, Licht ins Dunkel von zahllosen Affären zu bringen.
Da bemüht sich der Verteidigungsminister, den nächsten
Untersuchungsgegenstand zu schaffen. Norbert Darabos will ohne
Ausschreibung einen SP-nahen Verlag mit einem guten Geschäft
versorgen.
Wer sonst könnte eine gute Soldatenzeitung machen, wenn nicht der
bewährte Steuerberater Havranek, der im Hauptberuf die Finanzen der
SPÖ beaufsichtigt?
Seit ein KURIER-Redakteur, der auch Milizoffizier ist, diese
Zusammenhänge aufgedeckt hat, wird im Verteidigungsministerium hinter
ihm herspioniert.
Sostellt man sich den Zugang eines demokratischen Politikers zur
Pressefreiheit vor.
Beim Steuerberater Havranek, weithin bekannt als Zeitungsmacher,
will sich Darabos einschmeicheln. Immerhin gehört ihm angeblich die
Gratiszeitung "heute", auch wenn das schwer zu glauben ist. Es ist
übrigens rätselhaft, wie viel diese Zeitung, die in Wien auf
öffentlichen Plätzen aufliegt, bezahlt. Jedenfalls weigern sich die
Behörden, dazu Auskunft zu geben.
Dafür werden ja gerade die Gebühren für die Bürger erhöht. Da
darf ein Herr Darabos nicht fehlen.

Rückfragehinweis:
KURIER, Chefredaktion
Tel.: (01) 52 100/2601

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