- 27.02.2012, 11:52:25
- /
- OTS0127 OTW0127
ORF-Premiere für "Die Rache der Wanderhure" am 28. Februar in ORF eins
ORF/Sat.1-Bestsellerverfilmung mit Alexandra Neldel, Julian Weigend, Johannes Krisch, Hary Prinz, Mercedes Echerer, Cornelius Obonya u. v. m.
Wien (OTS) - Schnelle Pferde, gefährliche Schwertkämpfe, eine
Vielzahl an Intrigen und eine große Liebe stehen im Mittelpunkt der
ORF/Sat.1-Megaproduktion "Die Rache der Wanderhure", die am Dienstag,
dem 28. Februar 2012, um 20.15 Uhr in ORF eins ihre ORF-Premiere
feiert. Im zweiten Teil der "Wanderhuren"-Saga, basierend auf dem
Iny-Lorentz-Bestseller "Die Kastellanin", kämpft Hauptdarstellerin
Alexandra Neldel gegen Gier, Hass und Verrat und muss erneut Mut und
Stärke beweisen. Von Ende August bis Mitte Oktober 2011 inszenierte
Regisseur Hansjörg Thurn, der bereits für die Regie von "Die
Wanderhure" verantwortlich zeichnet, das hochkarätig besetzte und bis
ins kleinste Detail aufwendig in Szene gesetzte Mittelalter-Epos. In
den Hauptrollen standen Alexandra Neldel, Bert Tischendorf, Götz
Otto, Esther Schweins sowie die Österreicher Julian Weigend und
Johannes Krisch vor der Kamera. In weiteren Rollen sind Cornelius
Obonya, Hary Prinz, Mercedes Echerer, Helmut Berger u. v. m. zu
sehen. Einen Blick hinter die Kulissen der Mittelalterproduktion
wirft im Anschluss, um 23.15 Uhr, "direkt - das magazin" in ORF eins.
Millionenerfolg für "Die Wanderhure" im Oktober 2010
Nicht nur als Romanbestseller hat "Die Wanderhure" von Iny Lorentz
bereits ein Millionenpublikum begeistert - bis zu 1.077.000 Zuseher
und Zuseherinnen waren dabei, als Alexandra Neldel am 5. Oktober 2010
in der gleichnamigen ORF/Sat.1-Bestsellerverfilmung als "Die
Wanderhure" ins Mittelalter entführte und unter der Regie von
Hansjörg Thurn ihren Kampf gegen Hass und Verleumdung aufnahm. Der
Durchschnittswert lag bei 940.000 und einem nationalen Marktanteil
von 34 Prozent.
Alexandra Neldel über die Dreharbeiten und das harte Training davor
"Das Besondere an einem Film, der im Mittelalter spielt, ist die pure
und unverfälschte Leidenschaft der Menschen", sagt Hauptdarstellerin
Alexandra Neldel. Über die Weiterentwicklung ihrer Figur meint sie
weiter: "Marie hat mehr Lebenserfahrung und ist jetzt Mutter. Sie
trägt nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch für
ihre Tochter Trudi und ihren Mann." Für die aufwendigen Dreharbeiten
musste Alexandra Neldel sich auch körperlich vorbereiten - sie musste
Reiten und mit einem Schwert kämpfen: "In erster Linie ist alles eine
Frage des perfekten Timings. Daher haben wir schon sehr früh mit dem
Training angefangen und dann hieß es nur noch üben, üben, üben." Doch
ein Hoppla bleibt ihr in Erinnerung: "Wir haben versucht, an unsere
Grenzen zu gehen. Ich bin im Training auch mal vom Pferd gefallen,
aber mir wurde gesagt, das gehört dazu." Außerdem gab es eine weiter
Premiere für Neldel: "Ich singe erstmals im Film und das war mir
schon unangenehm. Am liebsten hätte ich alle Komparsen nach Hause
geschickt, aber das ging ja nicht."
Julian Weigend: "Einen Bösen zu spielen macht definitiv Spaß!"
Totgeglaubt kehrt Rupertus alias Julian Weigend ins Leben von Marie
zurück. Als Großinquisitor des Papstes versucht er mit aller Gewalt,
Marie an sich zu binden. Um nicht erkannt zu werden und seine Wunden
zu verdecken, trägt er eine Maske - auch für die Dreharbeiten eine
Herausforderung. Julian Weigend: "Mit einer Maske zu spielen war
durchaus ein bisserl mühsam, weil man natürlich sehr gehandicapt ist.
Die Figur zu transportieren, wo die Mimik aufgrund der Maske völlig
wegfällt, das ist durchaus schwierig. Da muss man versuchen, die
Emotionen mit dem zu transportieren, was noch zur Verfügung steht.
Bei mir waren Augen und Kinnpartie sehr wichtig." Rund dreieinhalb
Stunden saß Julian Weigend in der Maske, wo ihm perfekte Narben ins
Gesicht geschminkt wurden - ein Aufwand, den er für diese Rolle gerne
auf sich genommen hat. "Der Reiz dieser Rolle ist sehr groß gewesen -
wo bitte kann man sonst so eine Rolle spielen?" Und Julian Weigend
weiter: "Einen Bösen zu spielen macht definitiv Spaß, weil sich da
Abgründe auftun, die man im 'normalen' Leben so nicht kennt."
Heereslager in Salzburg - Zelte und Schlamm
Gedreht wurde in Tschechien, in der Umgebung von Prag, in den
mittelalterlichen Burgen Kokorin, Tocnik und Krivoklát mit rund 80
tschechischen Komparsen. Das Heereslager wurde in der Nähe von Fuschl
am See in Salzburg aufgebaut. Regisseur Hansjörg Thurn ließ 40 Zelte
aufstellen - 2.000 Zelte wurden digital ergänzt. Währen der
Dreharbeiten in Salzburg schüttete es tagelang und das gesamte Lager
versank in 30 Zentimeter tiefem Schlamm.
Für die aufwendigen Kostüme zeichnet die Österreicherin Monika
Buttinger, die bereits beim Oscar-nominierten Film "Revanche" für die
Kostüme zuständig war, verantwortlich. Isidor Wimmer, der
österreichische Szenenbildner für Kino und Fernsehen, der für seine
Arbeit an Stefan Ruzowitzkys Holocaust-Drama "Die Fälscher" 2007 für
den Deutschen Filmpreis nominiert war, übernahm die Ausstattung. Und
auch mit Maskenbildner Hasso von Hugo wurde ein absoluter Profi
engagiert - er war unter anderem bei der Umberto-Eco-Verfilmung "Der
Name der Rose" für die Maske zuständig. Ähnlich wie bei "Der Name der
Rose" wurden auch bei "Die Rache der Wanderhure" viele Liter
Kunstblut verwendet.
"Die Rache der Wanderhure" - Der Roman zum Film von Iny Lorentz
Der zweite Teil der Wanderhuren-Saga "Die Rache der Wanderhure"
basiert auf Motiven des Bestsellers "Die Kastellanin" von Iny
Lorentz. Das Bestseller-Autorenpaar war von dem völlig neu
entwickelten Drehbuch so begeistert, dass die beiden daraufhin einen
eigenen Roman dazu schrieben. Der Roman zum Film "Die Rache der
Wanderhure" von Iny Lorentz erscheint im Verlag Knaur.
"Die Rache der Wanderhure" ist eine BurkertBareiss Produktion der
TV60Film in Koproduktion mit Aichholzer Filmproduktion, Wilma Film,
ORF und Barrandov Studios Prag, in Zusammenarbeit mit Sevenone
International GmbH in Koproduktion mit Sat.1, gefördert von
Fernsehfonds Austria, FilmFernsehFonds Bayern, MEDIA-Programm der
Europäischen Union, Medienboard Berlin Brandenburg, der Film Industry
Support Programme des Kultusministeriums der Tschechischen Republik
und vom Land Salzburg.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Katharina Nürnberger
Tel.: (01) 87878 - DW 15201
http://presse.ORF.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






