• 23.02.2012, 13:35:49
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NÖGKK: 2011 mit Plus von 23 Millionen

Kassen sind dank Zielsteuerungsmodell konsolidiert

St. Pölten (OTS) - Sattes Plus der NÖ Gebietskrankenkasse für
2011: "Nach aktuellen Finanzhoch-rechnungen können wir das Jahr 2011
voraussichtlich mit einem Plus von 23 Mio. Euro abschließen",
berichtet Obmann Gerhard Hutter nach dem Beschluss des Voranschlages
durch den NÖGKK-Vorstand. Besonders erfreulich: "Damit ist unsere
Kasse wieder schuldenfrei!" Als Gründe für dieses gute Ergebnis nennt
NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek vor allem das mit
Bundesminister Stöger vereinbarte Zielsteuerungsmodell: "Jahr für
Jahr werden Ziele vereinbart - von deren Erreichung wiederum hängt
die Auszahlung von Mitteln aus einem Strukturtopf ab." Die NÖGKK hat
diese "Sparziele" übererfüllt, (u. a. moderate Kostensteigerung bei
den Medikamenten von nur 2,9 %). Allerdings ging es nicht um
Einsparungen bei den Ausgaben für Krankheit und Co., sondern um eine
Dämpfung der Kostensteigerung. Hutter: "Meine Vorgabe bei allen
Konsolidierungsbemühungen war es, dass wir nicht auf Kosten unserer
Versicherten sparen." Und das ist gelungen - ja noch mehr: Dank der
Konsolidierung wurde der finanzielle Spielraum für Verbesserung im
Leistungsbereich geboten: "Wir haben mit diesem Jahr als erste Kasse
in Österreich eine fachärztliche Versorgung für Kinder- und
Jugendpsychiatrie auf Kassekosten geschaffen", berichten Hutter und
Pazourek. Weitere Verbesserungen in der Kindergesundheit sind in
Planung. Schwerpunkte setzt die Kasse auch bei der Darmkrebsvorsorge,
bei der Behandlung chronischer Erkrankungen (z. B. "Therapie aktiv"
bei Diabetespatienten) und der Prävention.
Die zweite Säule des guten Finanzergebnisses ist die gute
Konjunktur, die der NÖGKK ein Beitragsplus von 4 % beschert hat. (Die
Beitragseinnahmen sind von den Löhnen und Gehältern abhängig).
Weniger erfreulich sieht die Prognose für 2012 aus, wo aus heutiger
Sicht wieder ein Minus unter dem Gesamtergebnis stehen könnte, ein
Grund ist die instabilere Wirtschaftslage. Deshalb steht es außer
Frage, dass der erfolgreiche Konsolidierungskurs fortgesetzt wird.
Diesen Kurs fordert Hutter - ganz im Sinne der Gesundheitsreform von
Minister Stöger - auch für den zweiten großen Gesundheitsbereich
Spitalswesen. Hier sollen die Länder durch ein einheitliches
Zielsteuerungssystem eingebunden werden.

Rückfragehinweis:
NÖ Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 050899-5121, Fax: 050899-5181
mailto:[email protected]
www.noegkk.at

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