- 23.02.2012, 13:22:19
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ÖIAG-Chef Beyrer: "Jüngste Vorwürfe völlig haltlos und auf das Schärfste zurückzuweisen!"
"Habe mich immer absolut korrekt verhalten"
Wien (OTS) - Als jeglicher Grundlage entbehrend bezeichnet
ÖIAG-Chef und Telekom-Aufsichtsratsvorsitzender Markus Beyrer die
jüngsten medialen Vorwürfe, er wäre in seiner Zeit als
IV-Generalsekretär "Informant" der Telekom gewesen.
Es sei nicht seine Art, alles zu kommentieren, aber angesichts der
jüngsten, völlig haltlosen Vorwürfe seien deutliche Worte
unausweichlich. Aus der Weiterleitung eines für den Vorstand der
Telekom Austria relevanten Schreibens (offenbar ein
Resolutions-artiges Schreiben mit mehreren Adressaten, das in keiner
Weise vertraulich gewesen sein kann) durch einen Mitarbeiter Beyrers
("im Auftrag") an das IV-Mitgliedsunternehmen Telekom Austria einen
kritisierbaren Sachverhalt konstruieren zu wollen, ist völlig
realitätsfremd.
Das Gegenteil ist der Fall. Die Information eines
Mitgliedsunternehmens der IV über ein, in diesem Fall an Präsident
Veit Sorger adressiertes und für dieses Mitgliedsunternehmen
relevantes Schreiben, gehört natürlich zu den Aufgaben einer
Interessenvertretung. Genauso ist es Aufgabe der
Arbeitgeber-Interessenvertretung IV, in einer Meinungsverschiedenheit
zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in einem
Mitgliedsunternehmen, die Arbeitgeberinteressen zu vertreten, genauso
wie die Gewerkschaft die Interessen der Arbeitnehmerseite vertritt.
Das wäre als ob man verlangte, dass die Gewerkschaft einen ähnlichen
Brief des Vorstandes eines Unternehmens, der für dessen Mitarbeiter
relevant ist, dem jeweiligen Betriebsrat vorenthalten solle.
Zu den immer wiederkehrenden Vorwürfen über diverse Einladungen
betont Beyrer nochmals, dass er in seiner Zeit als IV-Generalsekretär
natürlich unterschiedlichste Einladungen von Mitgliedsunternehmen
erhalten hat und einen sehr geringen Anteil davon (immer in Absprache
mit dem IV-Präsidenten) auch angenommen hat. In einer Zeit, in der er
das nicht nur durfte (Geschäftsführer eines privaten Vereins),
sondern das auch von ihm erwartet wurde.
Neu an der aktuellen Berichterstattung ist aber, dass jetzt auch
Einladungen in den Raum gestellt werden, die in vielen Fällen gar
nicht angenommen wurden.
"Der aktuelle Versuch einen Zusammenhang zwischen meiner früheren
Tätigkeit für einen privaten Verein und den damals damit verbundenen
Pflichten und meiner jetzigen Funktion herzustellen, entbehrt
jeglicher Grundlage. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Telekom
Austria habe ich von der allerersten Aufsichtsratssitzung, die ich
leiten durfte, die lückenlose Aufklärung der Causa vorangetrieben -
und zwar ohne Rücksicht auf Personen, Positionen oder
Zugehörigkeiten!"
Rückfragehinweis:
Österreichische Industrieholding AG Bernhard Nagiller Unternehmenssprecher Dresdner Straße 87 1201 Wien Mobil: +43/664/134 03 33 Email: [email protected]
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