• 22.02.2012, 12:12:22
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U-Bahn: SP-Hora: "Stiftner ist der Meister der künstlichen Aufregung"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heutigen Aussagen des VP-Verkehrssprechers
zeigen wieder einmal, dass Stiftner zwar der Meister der künstlichen
Aufregung ist - seine Kompetenz damit aber auch schon erschöpft ist.
Denn was Stiftner pauschal als 'technische Unzulänglichkeit'
bezeichnet, waren auch die Folge von Ereignissen, die außerhalb des
Zuständigkeitsbereichs der Wiener Linien liegen", erklärte der
Verkehrssprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Karlheinz Hora in Reaktion
auf die heutige ÖVP-Aussendung.

Das Verkehrsnetz der Wiener Linien sei eines der größten der Welt,
erinnerte Hora: "Natürlich kann es in einem städtischen Öffi-System,
bei dem fast 4.400 Haltestellen in äußerst dichten Intervallen
angefahren werden, auch einmal zu Betriebsstörungen und
Unregelmäßigkeiten kommen. Die Wiener Linien gehen damit aber höchst
professionell um - ob mit einem Gleiswechselbetrieb bei der U-Bahn
oder mit Ersatzverkehren bei Bus und Bim." Die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Wiener Linien seien im Falle von Störungen stets
bemüht, das Problem bzw. die Störungsursache so schnell wie möglich
zu beheben.

"Das war beim rund einstündigen Ausfall der U4 aufgrund einer
Stellwerkstörung ebenso der Fall wie gestern, als aufgrund von
austretendem Ammoniak die U3 zwischen Kardinal Nagl-Platz und
Simmering eingestellt werden musste. Die Wiener Linien haben hier
schnell und richtig gehandelt - das wird auch Stiftner nicht
verneinen können, außer er will, dass die Wiener Linien die
Wienerinnen und Wiener durch kontaminiertes Gebiet fahren", so Hora.

Der öffentliche Verkehr in Wien sei vorbildlich unterwegs. Mit 37
Prozent Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen haben die Öffis den
Autoverkehr weiter abgehängt. Auch die laufende Zunahme der
Fahrgastzahlen bei den Wiener Linien - aktuell nutzen rund 878
Millionen Fahrgäste die Wiener Öffis - bestätige die ausgezeichnete
Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Wien. "Unser Ziel bleibt es,
den Anteil des Öffentlichen Verkehrs am Modal Split auf 40 Prozent zu
steigern. Die deutliche Verbilligung der Jahrestickets für das
Öffi-Netz war dazu der richtige Schritt. Damit entlasten wir die
Wienerinnen und Wiener, die regelmäßig mit Bus, Bim und Co unterwegs
sind. Die tausenden Neukunden in den ersten beiden Monaten 2012
zeigen, dass dieses Angebot auch angenommen wird", so Hora
abschließend. (Schluss) lok

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Louis Kraft
Tel.: (01) 4000-81 943
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at

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