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OTS0113   21. Feb. 2012, 11:40

Mikl-Leitner: "Schulabbruch führt meist in die Arbeitslosigkeit"

ÖAAB unterstützt Vorschlag JVP-Bundesobmann und Staatssekretär Sebastian Kurz


"Schulabbruch führt meist in die Arbeitslosigkeit, da dürfen wir nicht zusehen. Junge Menschen brauchen Perspektiven für die Zukunft. Es wäre im Sinne der betroffenen Jugendlichen, gemeinsam nachzudenken, wie man einen Anstieg der Arbeitslosigkeit junger Menschen verhindern könnte", betont ÖAAB-Bundesobfrau BM Mag. Johanna
Mikl-Leitner
.

Sebastian Kurz habe mit seinem Vorschlag zur Eindämmung der Schulpflichtverstoße ein wichtiges Thema angesprochen, verteidigen Mikl-Leitner und ÖAAB-Generalsekretär LAbg. Mag. Lukas Mandl den Vorstoß des Staatssekretärs und JVP-Bundesobmanns. An die Kritiker richten sie den Appell, "konkrete Vorschläge zu machen, wie man einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit verhindern könnte".

Unverständlich sind für Mandl die Reaktionen von Ministerin Schmied und Minister Hundstorfer: "Gerade Schmied müsste es ein Anliegen sein, jene Eltern in die Pflicht zu nehmen, die ihrer Erziehungsaufgabe nicht ausreichend nachkommen. Und Hundstorfer hat noch vor einem Jahr auch öffentlich ähnliche Vorschläge gemacht. Er hat im Gegensatz zu Sebastian Kurz aber nicht an der Umsetzung gearbeitet."

"Mütter und Väter tragen Verantwortung für ihre Kinder. Deshalb sollte es außer Streit stehen, dass der Staat nicht tatenlos zusehen kann, wenn Kinder und Jugendliche sich ihren Bildungsweg blockieren. Leider steht das in Österreich nicht außer Streit", sagt Mandl. Umso mehr sei der Vorstoß von JVP-Bundesobmann und Staatssekretär Sebastian Kurz vollinhaltlich zu begrüßen.

Der Vorschlag von Staatssekretär Kurz sei eine "runde Sache", so Mandl: "Schließlich sieht dieser Vorschlag auch verpflichtende Elterngespräche, eine umfassende Motivforschung und konkrete statistische Erhebungen vor", so Mandl abschließend.

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OTS0113 2012-02-21 11:40 211140 Feb 12 AAB0001 0268



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