• 17.02.2012, 11:35:29
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Gehaltsschere - BZÖ-Schenk: Nur substanzlose Ankündigungspolitik von Heinisch-Hosek

Gehaltsangabe: "Vorgehen beim Öffentlichen Dienst ist eine bodenlose Frechheit"

Wien (OTS) - "Seit über drei Jahren gibt es von Frauenministerin
Heinisch-Hosek in Sachen "Gehaltsschere zwischen Mann und Frau" nur
eine substanzlose Ankündigungspolitik gespickt mit leeren
Plattitüden", kritisierte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina
Schenk und weiter: "Auch dass sich bei Stelleninseraten ausgerechnet
der Öffentliche Dienst sehr oft nicht an die verpflichtende
Gehaltsangaben hält, ist eine bodenlose Frechheit. Hier muss die
zuständige Ministerin bei den betroffenen Stellen ordentlich
drüberfahren und für Ordnung sorgen. Sonst wird diese von der
Ministerin "als wirksamstes Mittel gegen Lohnunterschiede" gepriesene
Verpflichtung ad absurdum geführt".

"Es müssen endlich verbesserte Rahmenbedingungen für die Frauen
geschaffen und besonders ein gesetzlicher Mindestlohn von 1500 Euro
brutto eingeführt werden, um die mit über 25 Prozent weit
auseinanderklaffende Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen zu
verringern", verlangte Schenk. Es sei eine Schande, "dass im Jahr
2012 der Unterschied zwischen Frauen- und Männergehältern immer noch
so enorm ist. Deshalb müssen endlich konkrete Maßnahmen gegen den
gravierenden Unterschied in Bezug auf Frauen- und Männereinkommen von
SPÖ und ÖVP gesetzt werden!"

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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