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OTS0183   15. Feb. 2012, 14:46

FPÖ-Kunasek: Sparpaket beim Bundesheer ist Gipfel der Geringschätzung und Verantwortungslosigkeit

Gespart wird auf Kosten der Sicherheit der Soldaten und somit auf Kosten der Sicherheit Österreichs


"Geringschätzend und verantwortungslos", so
beschreibt NAbg. Mario Kunasek, Mitglied im
Landesverteidigungsausschuss, die bekanntgewordenen Sparvorhaben im
Österreichischen Bundesheer. Bis zum Jahr 2016 solle eine Milliarde
Euro eingespart werden. Das von der Bundesregierung präsentierte
Belastungspaket bedeute für die Bediensteten des Bundesheeres einen
bis zu 5,5%-igen Lohnverlust. Das entspreche rund 1.300,- Euro
weniger Einkommen im Jahr. Damit würden jenen zur Kasse gebeten, die
ohnehin schon seit Jahren unter der Katastrophenpolitik von
Bundesminister Darabos am meisten gelitten haben.

Die mit den Sparmaßnahmen geplante Reduktion der Mehrdienstleitungen
und eine damit einhergehende Reduktion von Übungen gehen zu Lasten
der Sicherheit der Soldaten im In- und Ausland und somit zu Lasten
der Sicherheit Österreichs. "Man hat im allgemeinen das Gefühl, dass
der Stellenwert des Bundesheeres bei Darabos und dem Rest unserer
Bundesregierung bereits unter null gefallen ist", so Kunasek weiter.

Kunasek stellt eine "Doppelbelastung" des Bundesheeres fest. Diese
ergibt sich einerseits aus den Sparmaßnahmen beim Heer selbst, und
andererseits aus dem Aufnahmestopp für Beamte. Diese Maßnahme hat zur
Folge, dass die ohnehin schon angespannte Situation im Bereich des
Kadernachwuchses noch verschlimmert wird und die "Überalterung" des
Kaderpersonals zunimmt.

"Dass Darabos am Gängelband diverser "Bundesheerexperten" á la Laura
Rudas hängt, ist ja ohnehin bekannt. Deswegen erwartet auch -
traurigerweise - niemand mehr einen Aufschrei seitens des
Bundesministers. Viel bedenklicher ist, dass die GÖD und deren
Vorsitzender Fritz Neugebauer diese massiven Einschnitte für die
Bediensteten des Heeres kampflos hinnehmen", so der Freiheitliche.
"Ich bin davon überzeugt, dass die Soldaten des Bundesheeres bei den
nächsten Wahlen die richtigen Antworten auf die undurchdachten,
unsozialen und die Sicherheit gefährdenden Sparmaßnahmen der
Bundesregierung geben werden", hält Kunasek abschließend fest.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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