- 14.02.2012, 17:00:37
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"KURIER"-Kommentar von Margaretha Kopeinig: "Dienst im Bürgerkrieg"
In Syrien eskaliert die Gewalt. Die Sicherheit der UNO-Soldaten ist in Gefahr.
Wien (OTS) - Die Musik am Opernball wird der kleine Genuss für
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon sein. Zuvor geht es dem obersten
Weltpolizisten in Wien um Ernstes: um Krieg und Frieden und die
Sicherheit der UNO-Soldaten auf den Golan-Höhen und im Libanon. Ban
spricht darüber mit Bundespräsident Fischer und Verteidigungsminister
Darabos.
Die Eskalation der Gewalt in Syrien nimmt täglich zu, das Land ist
längst im Bürgerkrieg, die ganze Region ein Pulverfass. Die Sorge um
380 österreichische Blauhelme am Golan und 160 in Südlibanon ist
angesichts der Lage berechtigt. Es geht um ihre Sicherheit und ihr
Überleben - und es geht um ihren Auftrag, Frieden zu erhalten.
Österreichische Soldaten haben als Peacekeeper im Nahen Osten und
am Balkan lange Erfahrung, ihr Know-how und Engagement werden in
Brüssel und in New York geschätzt. Der österreichischen Diplomatie
hat das schon viele Pluspunkte eingebracht. Umso wichtiger ist die
Alarmbereitschaft und die Sorge der Politiker um die Sicherheit der
österreichischen Friedensbotschafter. Ihre internationalen Einsätze
und nicht die traditionelle Landesverteidigung sind die Zukunft des
Militärs und einer modernen Sicherheitspolitik.
Rückfragehinweis:
KURIER, Innenpolitik
Tel.: (01) 52 100/2649
mailto:[email protected]
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