- 14.02.2012, 14:45:01
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Rädler: Schulabbruch - Sebastian Kurz macht die echten Probleme zum Thema
75.000 Jugendliche ohne Ausbildung und ohne Job
Wien, 14. Februar 2012 (ÖVP-PK) "Sebastian Kurz macht die
echten Probleme zu Thema. Jeder fünfte jugendliche Migrant hat
weder Ausbildung noch Job. Es wird Zeit, dass wir hier endlich
nicht mehr wegschauen, sondern uns diesem Zukunftsthema stellen und
Lösungen erarbeiten", betont ÖVP-Integrationssprecher Johann
Rädler. Laut Studie der Uni Linz sind in Summe 75.000 Jugendliche
in Österreich ohne Ausbildung und ohne Job. Jeder fünfte
Jugendliche mit Migrationshintergrund ist davon betroffen. Das
deckt sich auch mit der Zahl der Schulabbrecher. Junge Migranten
sind vier Mal so oft Schulabbrecher wie Jugendliche ohne
Migrationshintergrund. Schulabbruch ist eine direkte Folge von
groben Schulpflichtverletzungen. Es ist daher nicht verwunderlich,
dass die immer mehr steigende Zahl von Schulpflichtverletzungen
letztlich immer mehr Jugendliche produziert, die ohne jegliche
Zukunftschance da stehen. ****
Sebastian Kurz hat die richtigen Antworten: Verpflichtende
Elterngespräche, Motivforschung, konkrete Erhebung und letztlich
auch schärfere Konsequenzen wie etwa eine Erhöhung der Strafe. Erst
aus der Motivforschung und der konkreten Erhebung lassen sich auch
weitere Maßnahmen ableiten. Rädler erwähnt in diesem Zusammenhang
lobend das von Unterrichtsministerin Schmied ausgearbeitete Gesetz
für Schulabbrecher zum kostenlosen Nachholen von Schulabschlüssen.
"Diese bereits im 20-Punkte-Maßnahmenkatalog des unabhängigen
Expertenrats im Integrationsstaatssekretariat empfohlene und Ende
vergangenen Jahres beschlossene Maßnahme stellt eine Option für
viele Jugendliche ohne Perspektive dar und zeigt, dass das Thema
Integration eine Querschnittsmaterie ist, wo alle an einem Strang
ziehen müssen. Diese Maßnahme allein ist aber zu wenig. Es wird
Zeit, dass die Empfehlungen des Expertenrats und die Vorschläge des
Integrationsstaatssekretärs Schritt für Schritt weiter voran
getrieben werden", so Rädler.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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