OTS0015   11. Feb. 2012, 09:32

Stabilitätspaket - Tauß: Keine Wiedereinführung der Studiengebühren - SPÖ hat sich durchgesetzt

Freier Hochschulzugang bleibt bestehen - 1,6 Milliarden Offensivmittel für Bildung


Tina Tauß, Bundesvorsitzende der Jungen Generation
in der SPÖ (JG), begrüßt den Beschluss der Bundesregierung gegen eine
Wiedereinführung der Studiengebühren. "Die Sozialdemokratie hat die
Bildungshürde Studiengebühren im Jahr 2008 abgeschafft und danach
stets mit voller Kraft gegen eine Wiedereinführung gekämpft. Auch in
den Verhandlungen zum Stabilitätspaket konnten sich die
SPÖ-Regierungsmitglieder durchsetzen: Die Studiengebühren bleiben
abgeschafft und der freie Hochschulzugang somit gewährleistet",
betont Tauß heute, Samstag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst.
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Es sei erwiesen, so Tauß, dass Studiengebühren die Probleme an
Österreichs Universitäten nicht lösen, sondern nur eines bewirken:
"Nämlich eine soziale Selektion in unserem Bildungswesen."
Studiengebühren halten, so Tauß, Kinder aus sozial schwächeren
Familien vom Hochschulstudium ab und dadurch würde viel Potential und
Talent einfach ungefördert und ungenützt verlorengehen. "Für die SPÖ
stand aber immer fest, dass alle Kinder - unabhängig von der Dicke
des elterlichen Bankkontos - die Möglichkeit zu einem tertiären
Bildungsabschluss erhalten müssen", unterstreicht die JG-Vorsitzende.

Der freie Hochschulzugang sei aber nicht nur eine Frage der sozialen
Gerechtigkeit, sondern auch essentiell für den Forschungs- und
Wirtschaftsstandort Österreich. Denn, so Tauß: "Damit Österreich
seine international gute Position in Sachen Forschung- und
Entwicklung nicht nur halten, sondern sogar ausbauen kann, damit
unser Land auf einem globalisierten Weltmarkt auch in Zukunft
wettbewerbsfähig bleibt, braucht es mehr Akademikerinnern und
Akademiker", betont die JG-Vorsitzende.

Tauß freut sich daher über den Beschluss der Bundesregierung, in den
nächsten Jahren 1,6 Milliarden an Offensivmitteln für die Bildung
bereitzustellen und bezeichnet diese Investitionen als "wichtige,
richtungsweisende Entscheidung für Österreich". Denn, so die
JG-Bundesvorsitzende: "Die Zukunft unseres Landes wird jetzt - in den
Kindergärten, Klassenzimmern und Universitäten - entschieden."
(Schluss) sv/mo

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0015 2012-02-11 09:32 110932 Feb 12 NSK0003 0302



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