• 10.02.2012, 11:11:08
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Burschenbundball-Teilnahme ist Schande für die JKU!

JKU muss Teilnahme absagen, sonst ist eigene Distanzierung bloß hohle Phrase

Linz (OTS) - Die offizielle Teilnahme der
Johannes-Kepler-Universität Linz am Burschenbundball ist in den
vergangenen Tagen zurecht auf massiven zivilgesellschaftlichen und
politischen Widerstand gestoßen. So haben unter anderem das
Mauthausen-Komitee Österreich, das die Opfer des Nationalsozialismus
in Österreich vertritt, eindringlich auf die Vernetzung der
Burschenschaften mit der extremen Rechten hingewiesen und die JKU zum
Fernbleiben von dieser Veranstaltung aufgefordert.

"Die Johannes-Kepler-Universität Linz lässt guten Beziehungen mit der
FPÖ den Vortritt vor Moral und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung
und stellt damit Partikularinteressen vor die Grundsätze einer
Hochschule, die auch im Universitätsgesetz klar hervorgestrichen
werden.", zeigt sich Mario Dujakovic, Vorsitzender des Verbands
Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) Linz empört.

"Die in diversen Pressestatements der JKU vorgenommene Distanzierung
von rechtsextremem Gedankengut ist zwar ein erster Schritt, aber
nicht ausreichend. Worten müssten Taten folgen!", fordert Sabrina
Seyrl, Frauensprecherin des VSStÖ Linz.

Der Verband Sozialistischer Student_innen Linz distanziert sich klar
von der Universitätsleitung und der von ihr getroffenen Entscheidung,
die Teilnahme am Burschenbundball nicht abzusagen.

Der VSStÖ Linz ruft zur Gegendemonstration gegen den Burschenbundball
auf, die am Samstag, den 11. Februar 2012 um 18.00 Uhr am Linzer
Hauptlatz beginnt.

Rückfragehinweis:

Verband Sozialistischer Student_innen Linz
   Mario Dujakovic
   Vorsitzender
   Tel.: +436764662979
   mailto:[email protected]
   http://linz.vsstoe.at

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