- 10.02.2012, 10:25:44
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ÖAMTC erinnert anlässlich des internationalen Tages des Euronotrufs 112: Zivilcourage rettet Leben
Nur wer nichts tut, macht etwas falsch
Wien (OTS) - Viele Menschen haben Angst davor, in die Situation zu
kommen, bei einem Verkehrsunfall helfen zu müssen. Das zeigt auch
eine Erhebung, die der ÖAMTC im Vorjahr durchgeführt hat. Das
erschreckende Ergebnis: 85 Prozent aller Lenker fuhren an einem
nachgestellten Unfall vorbei, ohne zu helfen. "Viele potenzielle
Ersthelfer halten sich aus Unsicherheit und Angst vor Fehlern zurück.
Einfach weiterzufahren, ist aber der einzige Fehler, den man machen
kann", erklärt ÖAMTC-Experte Stefan Saumweber.
Dabei ist schon mit dem Absetzen eines Notrufs sehr viel getan.
Innerhalb der EU und vieler anderer europäischer Länder ist das unter
der einheitlichen Euronotruf-Nummer 112 möglich. "Gerade in einem
Tourismusland wie Österreich ist es wichtig, dass es eine in ganz
Europa einheitliche, gebührenfreie Notrufnummer gibt. Wer die 112
wählt, erreicht speziell ausgebildete Mitarbeiter in einer
Leitstelle. Von dort wird das Anliegen an Feuerwehr, Polizei oder
Rettung weitergeleitet", schildert der ÖAMTC-Experte. Helfen ist also
alles andere als schwierig.
"Am 11.2. ist der Tag des Euronotrufs 112. Dem ÖAMTC ist es ein
ganz besonderes Anliegen, anlässlich dieses Tages daran zu erinnern,
dass ein Anruf Leben retten kann", sagt Saumweber abschließend.
"Zivilcourage heißt zuallererst, nicht wegzuschauen. Denn im Notfall
geht es um jede Minute."
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Tschernutter
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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