- 10.02.2012, 09:45:35
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JW-Roth: Junge mahnen Reformen und Verantwortung ein!
Junge Wirtschaft hält anlässlich ihrer Strategieklausur in Kärnten an Forderungsprogramm zu dringend notwendigen Maßnahmen fest
Wien (OTS/PWK098) - "Wir erinnern die Politik an ihre
Verantwortung für die zukünftigen Generationen in diesem Land. Die
Verhandlungen rund um das Sparpaket sind eine entscheidende Chance,
tiefgreifende Reformen in Angriff zu nehmen. Es ist das die
Gelegenheit um eine nachhaltige Budgetsanierung zu erreichen und
zusätzliche Belastung der Jungen zu verhindern", betont Markus Roth,
Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW) im Vorfeld der für
heute, Freitag, geplanten Präsentation des Sparpakets. Im Rahmen
ihrer Strategieklausur in Villach hat die Junge Wirtschaft ihre
Positionen noch einmal bekräftigt: Eine rasche und echte
Pensionsreform, eine umfassende Verwaltungsreform auf allen Ebenen
sowie ein nachhaltiger Schuldenabbau.
Pensions- und Verwaltungssystem grob fahrlässig
"Das momentane Pensionssystem vergrößert den Schuldenberg von Tag zu
Tag und der Druck auf die kommenden Generationen steigt. Zusätzlich
werden Investitionen in die Zukunft, wie Forschung und Bildung,
gekürzt: Eine doppelte Benachteiligung der Jungen! Das hat nichts mit
Verantwortung zu tun", so Roth. Die Empfehlungen der Experten liegen
auf dem Tisch. Jetzt muss die Politik endlich handeln. "Wir wollen
eine Abschaffung der Frühpensionen, eine Anhebung des faktischen
Pensionsantrittsalters und eine Harmonisierung der Pensionssysteme",
fordert Roth. Die Erhöhung des Antrittsalters müsse durch
dementsprechende Anreize in Form von Zu- bzw. Abschlägen von der
Pension erreicht werden. Allerdings seien zusätzliche Zahlungen
seitens der Unternehmer aufgrund der massiven Belastung durch die
derzeitigen Lohnnebenkosten undenkbar, ohne Arbeitsplätze zu
gefährden.
Nachhaltiges Einsparungspotential in Milliardenhöhe gäbe es auch in
der Verwaltung zu nutzen. "Es ist nicht einzusehen, warum sündteure
und ineffiziente Strukturen aufgrund von fehlendem politischem Mut
bis zum Sankt Nimmerleinstag hinausgeschoben werden", so Roth.
Junge Generation ist kein Schuldenesel
"Unser System baut auf den Schultern der Jungen auf. Die Jungen sind
es leid, der Schuldenesel zu sein, dem man immer mehr Ballast
auflädt. Denn die Zeche der Reformverweigerung zahlen im Endeffekt
wir Jungen. Wir lassen uns das nicht mehr länger gefallen. Es muss
endlich Schluss mit dieser Verantwortungslosigkeit sein", fordert
Roth. Die Politik ist aufgerufen, das Zukunftspotential der jungen
Generation nicht zu gefährden und mit Reformen im Rahmen des
Sparpakets die Sicherung des Lebens- und Wirtschaftsstandorts
Österreich zu garantieren. (SR)
Rückfragehinweis:
Junge Wirtschaft
Mag. Roman Riedl
Tel: +43/05 90 900-3508
Mail: [email protected]
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