• 10.02.2012, 09:38:49
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FPÖ-Herbert, Vilimsky: Hetzkampagne der linken Jagdgesellschaft trifft nun auch die Polizei

Wurde Konecny Opfer der linken Krawallbrüder? Gab es Einsatzbefehl, bei linken Randalierern wegzuschauen? Viele Ballbesucher teilen Einschätzung von Konecny

Wien (OTS) - Offenbar haben nach den wüsten Attacken gegen die
Burschenschafter linke Polit- und Justizkreise ein neues Feindbild
gefunden - nämlich die beim WKR-Ball eingesetzten Polizistinnen und
Polizisten. Die sei besonders schäbig, zumal dies Personen betreffe,
welche tagtäglich unter Einsatz ihrer körperlichen Integrität die
Bevölkerung schützen, stellte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald
Vilimsky gemeinsam mit dem FPÖ-Bereichssprecher für den Öffentlichen
Dienst , NAbg. Werner Herbert in Reaktion auf diverse Medienberichte
fest.

Auch seitens der Wiener Polizei wurde bestätigt, dass in Zusammenhang
mit dem tätlichen Angriff auf den ehemaligen SPÖ-Bundesrat Albrecht
Konecny durch einen unbekannten Täter mehrere Exekutivbeamte wegen
des Verdachtes auf unterlassene Hilfeleistung bei der
Staatsanwaltschaft angezeigt wurden. Wenngleich diese Tat auf das
Schärfste zu verurteilen ist, erscheint doch das dargestellte Bild
einigermaßen seltsam. Es ist ja geradezu absurd, eine undefinierbare
Gruppe von Exekutivbeamten, die sich in der Nähe des Tatortes
aufgehalten, aber den Vorfall selbst nicht wahrgenommen haben, für
die Tat bzw. dessen "Nichtverhinderung" verantwortlich zu machen. Und
dass die Wiener Polizeiführung, noch bevor entsprechende interne
Ermittlungen bzw. genaue Befragungen der in Frage kommenden
Polizistinnen und Polizisten erfolgt sind, in einem Akt
vorauseilenden politischen Gehorsam sofort eine Anzeige bei der
Staatsanwaltschaft Wien erstattet hat, zeigt einmal mehr mit welcher
Indifferenz und Geringschätzigkeit die Verantwortlichen in den
Chefetagen der Wiener Polizei gegenüber ihren Polizistinnen und
Polizisten, die beim WKR-Ball trotz schwierigen Einsatzlage Ort
hervorragende Arbeit leisteten.

Aufzuklären sei allerdings, ob Konecny nicht mit einem Ballbesucher
verwechselt und Opfer von linken Gewalttätern wurde. Immerhin sei
bislang in sämtlichen Berichten und Dokumentationen nur von linken
Gewalttätern die Rede gewesen. Diesbezüglich sei auch zu klären,
inwieweit die Polizei durch die Einsatzführung angehalten worden sei,
gegen die linken Randalierer nicht oder nur im Ausnahmefall
einzuschreiten. Wenn dies tatsächlich der Fall gewesen sei, müsste
die Staatsanwaltschaft nämlich auch zumindest gegen Teile der
Polizeiführung ermitteln. Denn Faktum sei, dass eine Vielzahl zu
Schaden gekommener Ballbesucher ebenfalls den Eindruck gehabt habe,
dass die Polizei auch bei der Ausübung von linken Gewaltaktionen
nicht einschreiten durfte.

Offenbar scheint der linken Jagdgesellschaft jedes Mittel recht zu
sein, ihre politischen Interessen zu erreichen. Stellt sich die
Frage, ob eine derart tendenziöse Vorgehensweise gegen die
betroffenen Exekutivbeamten auch erfolgt wäre, hätte es bei diesem
Vorfall keinen so hochrangigen SPÖ-Funktionär getroffen. Gegenüber
den attackierten Ballbesuchern bzw. deren Begleitung wurde ja auch
keine so aufsehenerregende Berichterstattung betrieben bzw. erfolgte
glücklicherweise auch keine derart kollektive Vorverurteilung der
Exekutive wie in im gegenständlichen Fall, aber das würde auch nicht
in das Bild der linken Jagdgesellschaft passen, so Vilimsky und
Herbert abschließend, die den Sicherheitskräften einmal mehr volle
politische Rückendeckung zusichern.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
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