• 08.02.2012, 14:22:58
  • /
  • OTS0166 OTW0166

Ökostromgesetz 2012: Ungleichgewichte für die Wirtschaft entschärft

Bundesminister Mitterlehner erzielt Erfolg in Brüssel - WKÖ-Präsident Leitl begrüßt transparenteres Finanzierungsmodell

Wien (OTS/PWK092) - "Mit dem Grünen Licht der Europäischen
Kommission für das Ökostromgesetz 2012 steht die Förderung von Strom
aus erneuerbaren Energiequellen nun auf stabilen Beinen", freut sich
Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Über ein transparenteres Finanzierungsmodell werde damit auch eine
Verbesserung für den Wirtschaftsstandort Österreich und seiner
produzierenden Unternehmen erreicht. "Damit wurde den jahrelangen
Forderungen und Bemühungen der Wirtschaft nach einer Entlastung
energieintensiver Betriebe endlich entsprochen", so Leitl. Die
entschlossene Vorgangsweise des Wirtschaftsministeriums in dieser
Sache habe die positive Entscheidung möglich gemacht, gratuliert
Leitl Bundesminister Reinhold Mitterlehner und seinem Team zu diesem
Erfolg.

Österreichs energieintensive Unternehmen hatten bisher - im
Unterschied zu anderen EU-Mitgliedsländern - keinerlei Begrenzung der
Kostenbelastung durch Ökostromförderung und dadurch einen massiven
Wettbewerbsnachteil gegenüber Ländern wie etwa Deutschland.

Dieses Ungleichgewicht wurde durch das Ökostromgesetz 2012
entschärft. "Die Industriebetriebe leisten weiterhin einen wichtigen
Beitrag zum Ausbau von Ökostromanlagen, werden aber durch die
Umstellung auf ein neues Finanzierungssystem nicht mehr
überproportional belastet. "Jetzt gilt es, die Umstellung auf dieses
System mit einem Zuschlag auf die Netztarife rasch umzusetzen, um
noch heuer eine Entlastung der heimischen Unternehmen zu erreichen",
fordert Leitl. Erster möglicher Termin dafür ist der 1. Juli 2012.

In der Folge sei künftig auf einen bestmöglichen Einsatz der
Fördermittel zu achten. Die kontinuierliche Technologieentwicklung
müsse Basis bei der Festlegung der Fördertarife sein. "Nur so kann
Österreich einer effizienten, kostenstabilen und versorgungssicheren
Energiezukunft entgegen gehen", so Leitl. (PM)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich, 
   Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik 
   Dr. Stephan Schwarzer
   Tel.: (++43) 0590 900-4195
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/up

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel