- 07.02.2012, 14:12:05
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Mandl zu Foglar: "Griechischer Wein" ist ein tolles Lied, aber kein Politikkonzept
Den Menschen reinen Wein einschenken! Foglar soll nicht gesamten ÖGB als Österreichs Griechische Blockadehaltung in Geiselhaft nehmen.
Wien (OTS) - "Die jüngsten Aussagen von Foglar richten sich
selbst. Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich
glücklich schätzen, dass sie mit dem ÖAAB und auch zahlreichen
Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus dem ÖAAB ehrliche
Vertreterinnen und Vertreter haben. Wir kämpfen für die Chancen der
Menschen in Österreich, durch Bildung und Arbeit für sich ihre Kinder
im Leben etwas aufzubauen. Deshalb sollen die arbeitenden Menschen in
Österreich nicht noch mehr Steuern zahlen müssen. Deshalb muss die
Schuldenpolitik ein- für allemal ein Ende haben. Denn es sind wieder
die arbeitenden Menschen, die mit dem Geld, das sie erarbeiten, für
Schulden und Zinsen aufkommen müssen", erklärt LAbg. Mag. Lukas
Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes
ÖAAB in der ÖVP.
Foglar verkennt die Tatsachen und den Veränderungswillen in
der Bevölkerung.
"Österreichs Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft. Die arbeitenden
Menschen müssen mit ihren Steuern nun nicht nur für hohe Schulden und
Zinsen zahlen, sondern auch für unnötig hohe Zinssätze, die auch aus
der Herabstufung unserer Kreditwürdigkeit resultieren. Dass
Österreich so viel höhere Zinsen zahlen muss als Deutschland, müsste
nicht sein. Weltweit zeigt sich längst, dass der
sozialistisch-sozialdemokratische Schuldenkapitalismus genauso am
Ende ist wie der unregulierte Finanzmarktkapitalismus. In Österreich
will die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Sparen durch
Strukturreformen statt Belastungen durch noch mehr Steuern. Das geht
aus einer aktuellen Umfrage hervor. Sogar unter den Rot- und
Grün-Wählerinnen und -Wählern wollen zwei Drittel lieber sparen.
Foglar verkennt völlig die Tatsachen und den riesengroßen
Veränderungswillen in der Bevölkerung. Foglar verharrt im
klassenkämpferischen Populismus", kritisiert Mandl.
Den Menschen statt "Griechischem Wein" "reinen Wein"
einschenken!
"Würde die Republik Österreich so agieren, wie Foglar es sich
vorstellt, würden wir dort landen, wo Griechenland jetzt ist. Foglar
soll aufhören, den gesamten Gewerkschaftsbund mit einem Klassenkampf
in Geiselhaft zu nehmen, über den man sogar in der SPÖ den Kopf
schüttelt. Wenn Foglar so weitermacht, dann trägt er die
Verantwortung dafür, dass 'ÖGB' einmal für 'Österreichs Griechische
Blockadehaltung' steht. Das haben die Gewerkschaftsmitglieder ebenso
wenig verdient wie die vielen anständigen Gewerkschafterinnen und
Gewerkschafter, die den Menschen sprichwörtlich 'reinen Wein'
einschenken. 'Griechischer Wein' ist dagegen ein tolles Lied, aber
kein Politikkonzept. Alle, die heute politisch aktiv sind, werden
ihren Kindern und den kommenden Generationen erklären müssen, ob sie
in diesen Zeiten für oder gegen Freiheit, Wohlstand und soziale
Sicherheit agiert haben. Wir arbeiten für diese Errungenschaften und
Ziele. Wir laden Foglar ein, dasselbe zu tun", so Mandl.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Generalsekretariat Albrecht Oppitz Presse Tel.: +43 (1) 40 141 224, Fax: +43 (1) 40 141 229 mailto:[email protected] www.oeaab.com
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