• 07.02.2012, 13:10:00
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EU-Innovationsbericht - Karlheinz Töchterle: Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter stärken

Wissenschafts- und Forschungsminister zum heute veröffentlichten "Innovation Union Scoreboard 2011"

Wien (OTS) - Laut dem heute veröffentlichten EU-Innovationsbericht
(Innovation Union Scoreboard 2011, IUS) liegt Österreich auf dem
achten Platz und damit weiterhin im vorderen europäischen Mittelfeld.
"Der Bericht ist eine Bestandsaufnahme unserer Stärkefelder und jener
Bereiche, wo wir noch einiges an Potential und entsprechender
Aufgaben haben. Ich sehe den EU-Innovationsbericht auch als
Standortbestimmung - jetzt müssen wir gemeinsam den Weg in die
richtige Richtung weitergehen", so Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Dies sei angesichts der
wirtschaftlichen Lage "keine leichte Übung - aber eine notwendige und
lohnende Anstrengung".

Besonders wichtig sei nun, weiter in Universitäten zu investieren,
verweist Töchterle auf die kurz vor Weihnachten präsentierte
Hochschulmilliarde (2013-2015 stehen den Hochschulen rund 990
Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung). Weiters gehe es darum, dass
sich österreichische Einrichtungen beim neuen EU-Rahmenprogramm
"Horizon 2020" erfolgreich beteiligen und die Brücke zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft weiter gestärkt wird. In diesem Bereich
habe sich gerade an Universitäten zuletzt sehr viel getan und auch
das Wissenschafts- und Forschungsministerium setzt neue Maßnahmen,
etwa den "Phönix"-Award, mit dem heuer erstmals akademische Spin-offs
in drei Kategorien ausgezeichnet und damit erfolgreiche Ausgründungen
vor den Vorhang geholt werden. "Die Forschungs- und Innovationskraft
unserer Hochschulen und Forschungseinrichtungen führt immer wieder
zur Gründung international erfolgreicher Unternehmen - erfolgreiche
Beispiele werden wir künftig mit dem Phönix-Award prämieren", so
Töchterle.

Das jährlich erscheinende IUS stellt die Innovationsleistung der
Europäischen Union anhand von derzeit 24 Einzelindikatoren aus
Forschung und Innovation dar. An der europäischen Innovationsspitze
stehen die nordischen Länder und Deutschland. Während Schweden seine
Führungsposition weiter ausbauen konnte, werten Experten den knappen
Abstand im Mittelfeld als Hinweis auf den hohen Wettbewerb zwischen
den Ländern mit ähnlicher Ausgangslage wie Österreich. Die
Bundesregierung hat sich im März 2011 in ihrer Forschungsstrategie
zum Ziel gesetzt, bis 2020 zur europäischen Innovationsspitze
aufzuschließen. Forschungsminister Töchterle bekräftigt dieses Ziel,
das einer "gewaltigen Kraftanstrengung bedarf".

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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