- 07.02.2012, 11:56:41
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ARBÖ: Fast jeder zweite Panneneinsatz wegen eingefrorenem Diesel
Dieselfahrzeuge vor sibirischer Kälte vorab schützen - Additive für die Tanks in allen ARBÖ-Prüfzentren erhältlich
Wien (OTS) - Die sibirischen Temperaturen hält auch in den
kommenden Tagen an. "Unser Pannendienst rückt derzeit alle zweimal
aufgrund eines eingefrorenen Dieselfahrzeuges aus", so Gottfried
Moser, Technischer Schulungsleiter des ARBÖ. Gegen das Einfrieren des
Diesel kann man sich vorab schützen: "In allen ARBÖ-Prüfzentren gibt
es Additive, die man dem Kraftstoff beimengen kann, diese wirken
prophylaktisch und können Autofahrerinnen und Autofahrern viel Ärger
ersparen."
Die üblichen Additive, die dem Winterdiesel beigemischt werden um den
Tank und die Leitungen vor dem Einfrieren zu bewahren wirken meist
nur bis zu Temperaturen um die minus 20 Grad. "Durch den
Windchill-Effekt bei dem der eisige Wind unter dem abgestellten
Fahrzeug 'durchpfeifft', friert ein Dieselfahrzeug noch schneller
ein. Schon vorab kann man dafür sorgen, dass man nicht eine Stunde in
warmer Umgebung warten muss, bis der Diesel wieder auftaut: "Additive
für Benzin- und Dieselfahrzeuge sind in allen ARBÖ-Prüfzentren ab
13,90 Euro erhältlich. Wer diese vorab in den Tank leert trifft die
beste Prophylaxe", so Moser.
"Die arktischen Temperaturen dringen durch dünne Leitungen, so dass
das Paraffin im Dieseltreibstoff 'flockt'. Es bildet sich eine
geleeartige Masse, welche die Leitungen verstopft und kein Kraftstoff
mehr zum Motor kommen lässt. Das Auto stirbt sofort wieder ab oder
kann gar nicht gestartet werden. Additive vermeiden das Einfrieren
der Tanks und sind bei den derzeit herrschenden Temperaturen nahezu
unvermeidlich", ist Moser überzeugt. Auf keinen Fall sollte man
einfach ein paar Liter Benzin zum Diesel mischen, denn gerade die
moderneren Pumpendüsenfahrzeuge sind dafür nicht geeignet!
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Gabriele Lechner
Tel.: (++43-1) 891 21-298
mailto:[email protected]
www.arboe.at
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