• 02.02.2012, 11:46:07
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JG-Tauß: "Gerechtes Sparen für gemeinsame Zukunft"

Ende der staatlichen Förderung privater Pensionen wäre erster Schritt in die richtige Richtung

Wien (OTS) - Die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der
SPÖ (JG) Tina Tauß fordert anlässlich der Budgetdebatte ein Ende der
staatlichen Förderungen privater Pensionen.

"Seit Jahren wird von wirtschaftsliberalen Kräften in Österreich
behauptet, umlagefinanzierte Pensionen seien nicht länger
finanzierbar. Im gleichen Atemzug wird jedoch das ungerechte System
der Privatpensionen von großen Teilen ÖVP-naher Organisationen, als
das System der Zukunft verherrlicht", so Tauß am Donnerstag. ****

Die durch Spekulationen und die Finanzkrise entstandenen Verluste
von privaten Pensionsversicherungspolizzen sind so hoch, dass sie zum
Teil selbst mit der Prämie nicht mehr einzuholen sind und die
Menschen um ihre Ersparnisse bringen.
"Die momentane Situation zeigt uns ganz klar, dass unsichere Aktien
keine sichere Pension gewährleisten können", stellte Tauß fest.

Doch nicht nur die Unsicherheit dieser Produkte ist mehr als
bedenklich. Auch die Finanzierung wird auf den Schultern der
Steuerzahler ausgetragen. Unbestritten ist, dass die staatlichen
Förderungen der Prämienbegünstigten Pensionsvorsorge und
Zukunftsvorsorge dem Bund im Jahr 2009 90 Millionen Euro kosteten -
mit steigender Tendenz. Die Junge Generation in der SPÖ fordert daher
einen sofortigen Stopp der staatlichen Subventionierung spekulativer
privater Pensionsvorsorgen zu Gunsten der ersten Säule unseres
Pensionssystems und eines Schulterschlusses der Generationen.

Rückfragehinweis:
Bundessekretärin der Jungen Generation in der SPÖ,
Katharina Weninger, [email protected],
Tel.: +43 664 885 402 86; +43 1 534 27 - 244

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