- 02.02.2012, 09:38:27
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Schultes: SPÖ-Steindls Angriffe auf LK sind herbeifantasiert
Landwirtschaftskammer erfüllt gesetzlichen Auftrag
St. Pölten (OTS) - Als "absolut haltlos und ahnungslos" bezeichnet
NÖ Landwirtschaftskammerpräsident Hermann Schultes, die von
SP-NÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl erhobenen Vorwürfe, dass
Mittel des Landes Niederösterreich für die Landwirtschaftskammer
nicht effizient eingesetzt würden. "Die Arbeit der
Landwirtschaftskammer ist von den Bäuerinnen und Bauern und auch von
der Wirtschaft und der Gesellschaft hochgeschätzt. Es gibt einen
klaren gesetzlichen Auftrag, was Aufgabe der Landwirtschaftskammer
ist, wie die Umsetzung von behördlichen Aufgaben zum Beispiel im
Tierzuchtrecht oder beim Pflanzenschutz. Aber auch die land- und
forstwirtschaftliche Berufsausbildung fällt in die Kompetenz der
Kammer. Diesen Aufgaben wird mit Professionalität, Augenmaß und
Sparsamkeit nachgekommen." Dies bestätigten auch die Vertreter der
SPÖ-Bauern, die wiederholt die sparsame Wirtschaftsweise der NÖ
Landwirtschaftskammer prüften und ausdrücklich gelobt hätten. Der
Vorsitzende des Kontrollausschusses sei seit 2005 der gewählte
SPÖ-Bauer Landwirtschaftskammerrat Josef Etzenberger.
"Wir leben in der Kammer das bäuerliche Prinzip, nämlich mit Geld
sparsam und verantwortungsvoll umzugehen", so Schultes. Seitens des
Rechnungshofes sei außerdem eine umfangreiche Gebarungskontrolle der
gesamten Kammer durchgeführt worden, wobei dieser bestätigt habe,
dass "die Kammer im Wesentlichen sparsam und wirtschaftlich geführt
wird". Seit dieser RH-Kontrolle seien laufend viele weitere
Sparmaßnahmen umgesetzt worden. Darunter eine umfassende
Strukturreform, wobei die Standorte der Bezirksbauernkammern von 64
auf 20 reduziert wurden. Die Anzahl der Dienstautos wurde seither
mehr als halbiert. Kammerdirektor Franz Raab hält in diesem
Zusammenhang fest, dass in der Aussendung völlig falsch dargestellt
ist, dass die Dienstautos für Funktionäre zur Verfügung stehen. Die
36 Dienstautos sind für die Mitarbeiter bereitgestellt. "Die
Mitarbeiter erfüllen ihre Aufgaben vor Ort in den Regionen bei den
Bauern. Dahinter steht eine wirtschaftliche Überlegung, da für die
Landwirtschaftskammer die Benützung von Dienstautos günstiger ist als
auf Kilometergeldbasis zu verrechnen."
Zum bewusst polemischen Finanzierungsvergleich des
SPÖ-NÖ-Sekretärs Steindl mit der Arbeiterkammer bemerkt Schultes:
"Wir würden uns wünschen, dass viele unserer Mitglieder, die als
Nebenerwerbsbauern meist gleichzeitig Mitglieder der Arbeiterkammer
sind, frei entscheiden könnten bei wem sie ihre Mitgliedsbeiträge
zahlen. Für die meisten Nebenerwerbslandwirte steht außer Zweifel,
dass die Landwirtschaftskammer ihre Gesamtinteressen besser und
realitätsnäher vertritt. Immer heftiger wird von
Nebenerwerbslandwirten die Frage gestellt, warum ein ständig
wachsender Mitgliedsbeitrag aus dem hart erarbeiteten Lohn an die
Arbeiterkammer überwiesen werden muss. Warum sollten
Nebenerwerbslandwirte eine Kammer finanzieren, die stets gegen ihr
Eigentum und ihre bäuerlichen Interessen eintritt?
Sozialpartnerschaft ist für uns in der Landwirtschaftskammer noch
immer der Auftrag, die eigenen Mitglieder zu vertreten und gerade in
diesen spannungsgeladenen Tagen nicht im Gegenzug ständig die
Arbeitnehmer und die Arbeiterkammer anzugreifen."
Abschließend stellt Schultes noch richtig: "Tatsächlich erhielt
der Bauernbund in Niederösterreich bei der Landwirtschaftskammerwahl
einen kräftigen Auftrag. Von den 160.000 Stimmberechtigten gaben zwei
Drittel ihre Stimmen ab. 90,5% erhielt der Bauernbund und 5,1% die
SPÖ Bauern. Die hohe Wahlbeteiligung zeigt die große Wertschätzung
unserer Mitglieder und unterscheidet uns von der Arbeiterkammer, für
die nur knapp 44% zur Wahl gingen."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Wolfgang Wisek Pressesprecher Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten Tel. 05 0259 29301, Fax: 05 0259 2959301 [email protected] www.lk-noe.at, www.lk-konsument.at
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