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OTS0214   1. Feb. 2012, 15:07

Schülerunion zeigt Sparpotential im Bildungsbereich auf

Keine Kürzungen im Bildungsbereich - Nur jeder zweite Euro kommt beim Schüler an - Verwaltung verschlingt den Rest


Die Schülerunion nimmt die
Sparpaket-Verhandlungen der Regierung zum Anlass, um die
Einsparungsmöglichkeiten im Bildungsbereich zu präsentieren. "Wir
nehmen nicht länger hin, dass die Politik weiterhin verantwortungslos
und kurzsichtig handeln will. Viele Jahre wurden zum Beispiel die
Gymnasien ausgehungert - in der Verwaltung aber kaum ein Cent
gespart", zeigt sich der Bundesobmann der Schülerunion, Jim Lefebre,
kämpferisch.

Wir fordern daher, dass die Politik in allen Bereichen sinnvoll und
nachhaltig mit Geld umgeht. Sicher ist, dass es überall viel
Potential für Einsparungen gibt. Wir "verbrennen" in Österreich zu
viel Geld durch ineffiziente Strukturen. Dass wir bereits jetzt rund
acht Milliarden Euro für Zinszahlungen unserer Schulden berappen
müssen, ist sicher nicht nachhaltig. Mit diesem Geld könnte man
stattdessen das Budget für die Pflichtschulen fast verdreifachen,
damit Österreich weiterhin ein guter Bildungsstandort bleibt.

Geht es nach der Schülerunion, sollen die Kollegiumssitzungen auf
Landesebene abgeschafft werden und durch
Landesschulgemeinschaftsausschüsse (LSGA) ersetzt werden. "Damit
würde man diese Verwaltungsebene nicht nur entpolitisieren, sondern
auch viel Geld sparen. Entscheidungen sollen in Zukunft von Schülern,
Eltern und Lehrern gemeinsam im LSGA getroffen werden - dieses System
hat sich in über 700 Schulen bewährt", sagt der Bundesobmann.

"Auch die Bezirksschulräte stellen in Österreich unnötig politisch
besetzte Gremien ohne Kompetenzen dar", ärgert sich Jim Lefebre.
Durch ihre Abschaffung könnte man Millionen einsparen, die man
wiederum direkt in nachhaltige Bildung investieren könnte.

"Die Abschaffung dieser Verwaltungseinrichtungen würde dem
Bildungssystem nicht schaden, da diese ein Verwaltungs-Vakuum ohne
Kompetenzen darstellen", beschreibt der Bundesobmann die Forderung
konkreter.

Die Schülerunion ist mit über 30 000 Mitgliedern die größte
Organisation für Österreichs Schüler. Neben ihrer Arbeit direkt an
den Schulen setzt sich die Schülerunionauch auf Landes- und
Bundesebene für die Interessen der Schüler ein. Derzeit hält sie in
der Bundesschülervertretung 23 von 29 Mandaten.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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Daniel Perschy,
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Tel.: 0664 960 15 74,
Mail: daniel.perschy@schuelerunion.at

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