Staatssekretär Kurz auf Bundesländertag in Salzburg
Arbeitstreffen mit Vertretern der Caritas und des "Instituts der Regionen Europas"
Wien (OTS) - Schwerpunkt des Besuches bei der Caritas war das
Lerncafé, das am 16. Dezember 2011 in Salzburg eröffnet wurde. Mit
diesen Einrichtungen hat die Caritas ein Lern- und
Nachmittagsbetreuungsangebot ins Leben gerufen, das vom
Integrationsstaatssekretariat unterstützt wird. Das Projekt richtet
sich in besonderem Maße an Kinder mit Migrationshintergrund. Die
Hauptaufgabe der Lerncafés besteht darin, Schülerinnen und Schülern
zwischen 6 und 15 Jahren beim Erlernen der deutschen Sprache zu
unterstützen. Geschulte Betreuerinnen und Betreuer leisten aber auch
Hilfestellungen bei Hausaufgaben, bieten gezielte Schularbeiten- und
Testvorbereitungen an und vermitteln vor allem Freude am Lernen.
Erfahrungen aus bereits länger bestehenden Lerncafés zeigen, dass 80
Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss an die
Pflichtschule eine höhere Schulausbildung beginnen. Aufgrund des
ressourcenorientierten Lernansatzes werden aber auch das
Selbstbewusstsein sowie die gemeinsame soziale Verantwortung
füreinander gefördert. "Die Caritas ist ein wichtiger Partner für
uns, mit dem wir gut zusammenarbeiten. Gemeinsam haben wir bereits
viel erreicht", sagte Kurz im Rahmen seines Besuches.
Im Anschluss daran traf Integrationsstaatssekretär Kurz
Vertreterinnen und Vertreter des Instituts der Regionen Europas (ire)
zu einem gemeinsamen Austausch in der Wirtschaftskammer Salzburg.
Eine wichtige Aufgabe dieser überregionalen und überparteilichen
Einrichtung, die in Österreich ihren Sitz in Salzburg hat, ist es,
Netzwerke zwischen Regionen, Gemeinden und anderen Bereichen des
öffentlichen Handelns zu schaffen. Dies gilt sowohl für die neuen
EU-Mitgliedsstaaten als auch für die Beitrittskandidaten der nächsten
Aufnahmerunde bzw. für jene Staaten, die diesen Status anstreben.
Darüber hinaus bietet das Institut der Regionen Europas jungen
Menschen aus allen europäischen Ländern die Möglichkeit, einmonatige
Praktika am Institut in Salzburg zu absolvieren. "Das Institut der
Regionen Europas leistet damit einen wertvollen Beitrag zur
beruflichen Integration sowie zum gegenseitigen Verständnis junger
Europäerinnen und Europäer", sagte Kurz.
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