• 31.01.2012, 11:53:55
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AK zu Straßenbahnen: Jetzt mit raschem Ausbau die Wiener Öffis attraktiver machen

Wer mehr Öffi-NutzerInnen will, muss neue Wohngebiete; Arbeitsstätten und Bahnhöfe rasch mit Straßenbahnen erschließen

Wien (OTS) - "Wer will, dass mehr Menschen die Öffis nutzen muss
das Öffi-Netz weiter ausbauen", sagt der Leiter der AK Abteilung
Kommunalpolitik, Thomas Ritt zur Vorstellung des
Straßenbahn-Ausbauprogramms der Stadt Wien heute in der
Stadtentwicklungskommission. "Mit mehr Straßenbahn-Verbindungen kann
der Ausbau von U-Bahn, S-Bahn und des Hauptbahnhofs sinnvoll ergänzt
werden." Dabei ist es wichtig, dass die Verlängerung der Linie D
pünktlich bis zur Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofs am 9. Dezember
in diesem Jahr fertig wird und von PendlerInnen genutzt werden kann.
Ebenso sinnvoll ist die Verlängerung der Linie 18 zwischen
Schlachthausgasse und Stadion. Das würde die Bezirke 2 und 3 sinnvoll
verbinden undeine Anbindung der gürtelnahen Bezirke an den
bedeutenden Grünraum Prater gewährleisten. "Wo neue Wohngebiete
gebaut wurden, müssen die Öffi-Anbindungen schnell kommen, bevor die
Menschen mangels Angebot aufs Auto umsteigen", so Ritt.
Dringend geboten ist etwa die Erschließung der
Stadtentwicklungsgebiete Wienerberg und Monte Laa mit entsprechenden
Straßenbahn-Linien. Da die bauliche Entwicklung bereits überwiegend
abgeschlossen ist sollten die Planungsüberlegungen für eine
Verbindung der U1 und U6 Meidling mit der "Wienerbergtangente" so
rasch wie möglich umgesetzt werden. Für Beschäftigte entlang der
Wienerbergstraße würde sich dadurch ihr Arbeitsweg deutlich
verbessern.

Ebenfalls dringend ist eine Verlängerung der Linie O über den
Nordbahnhof in den 20. Bezirk. Sie muss Hand in Hand gehen mit der
baulichen Entwicklung am Nordbahnhofgelände. Schon begonnen haben
die Vorarbeiten für die Linien 25 und 26. Die neue Linie 25 wird bis
Dezember 2012, die Linie 26 bis Oktober 2013 fertiggestellt. Damit
werden derzeit noch schlecht mit Öffis erschlossene Gebiete wie der
Gewerbepark Stadlau endlich gut an den Öffentlichen Verkehr
angebunden und Verbindungen zu den U- und S-Bahnen hergestellt.
Hier dringt die AK bei der Gestaltung der Haltestellenbereiche auf
kurze und sichere Zu- und Abgänge.

Investitionen in die Straßenbahn machen aus Sicht der AK Sinn. Die
Straßenbahn verfügt gegenüber der U-Bahn über geringere Errichtungs-
und laufende Kosten, eine höhere Haltestellendichte und zeichnet sich
durch eine bessere Erreichbarkeit aus.

Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Ute Bösinger
Tel.: (+43-1) 501 65-2779
mailto:[email protected]
wien.arbeiterkammer.at

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