OTS0137   31. Jan. 2012, 11:48

Hundstorfer präsentiert erstmals Bundesplan für SeniorInnen und Senioren

Ziel ist die Lebensqualität für ältere Menschen zu bewahren oder zu verbessern


Zum Auftakt des Europäischen Jahres für Aktives
Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 präsentierte
Sozialminister Rudolf Hundstorfer heute dem Ministerrat den
Bundesplan für Seniorinnen und Senioren. "Dieser erste Bundesplan ist
zukunftsweisend für die österreichische Seniorenpolitik", zeigte
sich Sozialminister Hundstorfer überzeugt, der auch allen Personen,
die am Zustandekommen dieses Dokuments beteiligt waren, insbesondere
den Präsidenten des Seniorenrats, seinen Dank aussprach. ****

"Damit Österreich zeitgerecht auf die tiefgreifenden
gesellschaftlichen Veränderungen einer langlebigen Bevölkerung
vorbereitet ist und auch die daraus entstehenden Chancen bestmöglich
nutzen kann, hat der Bundesseniorenbeirat gemäß des
Bundes-Seniorengesetzes den vorliegenden, auf wissenschaftlicher
Analyse beruhenden Bundesplan für Seniorinnen und Senioren
entwickelt", informiert der Bundesminister weiter.

Oberste Zielsetzung des Bundesseniorenplans ist die Herstellung,
Wahrung oder Hebung der Lebensqualität aller älteren Menschen bzw.
einzelner Gruppen unter ihnen. Dabei bezieht sich Lebensqualität auf
objektive Bedingungen der Lebenssituation sowie auf deren subjektive
Bewertung im Sinne von Zufriedenheit und Wohlbefinden. Es soll
insbesondere eine Minderung von Ungleichheiten und eine Aktivierung
der Menschen erreicht werden.

Kernstück des Bundesplans für Seniorinnen und Senioren sind die
Ziele für soziale, wirtschaftliche, gesundheitspolitische,
wohnbaupolitische und kulturelle Maßnahmen der Seniorenpolitik und es
werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie den zentralen
Auswirkungen einer langlebigen Gesellschaft begegnet werden kann.
"Dabei führen die Auswirkungen des demografischen Wandels nicht nur
zu neuen Herausforderungen, sondern eröffnen vor allem auch neue
Perspektiven und Möglichkeiten, welche bisherige Gesellschaften ohne
diese Alterscharakteristik nicht gekannt haben", hebt Hundstorfer
hervor.

Jährlich nehme die Zahl jener älteren Menschen zu, die sich
sozial und politischen engagieren möchten, die gesünder, gebildeter
und aktiver sind als die Generationen vor ihnen. Darin liegen große
Chancen. "Sie sollten genützt werden durch entsprechende Stützung und
Angebote, durch angemessene Information und Wahlmöglichkeit", so der
Bundesminister abschließend. (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0137 2012-01-31 11:48 311148 Jän 12 NSO0001 0320



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Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer ,
Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at

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