• 31.01.2012, 10:37:05
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SJ Burgenland schickt offenen Brief an BM Fekter

Reichenbremse statt Schuldenbremse

Wien (OTS) - Sehr geehrte Frau Finanzministerin!

Die Verteilung des Vermögens in Österreich wird von Tag zu Tag
ungerechter. Die Bevölkerung mit weniger Vermögen wird immer ärmer,
während sich die Superreichen über Gewinnmaximierungen freuen können.

Die Fakten:

- 10 Prozent der ÖsterreicherInnen besitzen 2/3 des Gesamtvermögens!
- 1 Prozent der Bevölkerung besitzt so viel Vermögen wie die
untersten 90 Prozent!
- Eine Kassiererin im Supermarkt muss prozentuell mehr Steuern zahlen
als der Generaldirektor einer Bank!
- Der "Miniwarenkorb", der Wohnen, Heizen, Treibstoff sowie
Lebensmittel in die Berechnung mit einbezieht wurde im Vergleich zum
Vorjahr um 7,1 Prozent teurer
...

Frau Finanzministerin Fekter, diese Liste würde sich ewig weiter
schreiben lassen.
Wir fordern Sie daher dringend auf, die österreichische Steuerpolitik
endlich gerechter zu gestalten. Kürzungen im Sozial-, Bildungs- und
Arbeitsbereich beeinträchtigen die Zukunftschancen der jungen
Menschen massiv und kommen für uns nicht in Frage!
Wir sammeln seit Monaten Unterschriften für die Einführung einer
Millionärssteuer bei gleichzeitiger Entlastung von kleinen und
mittleren Einkommen.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen mitteilen, dass wir inzwischen
tausende Unterschriften von vorwiegend jungen Menschen gesammelt
haben. Die Stimmung in der Bevölkerung ist ein Spiegelbild unserer
Forderungen.

Gerne würden wir Ihnen die Unterschriften persönlich überreichen, wir
wären Ihnen daher für Terminvorschläge sehr dankbar!

Kilian Brandstätter, SJ-Landesvorsitzender
Martin Giefing, SJ-Landessekretär

Rückfragehinweis:
Martin Giefing
SJ-Landessekretär
Tel.: +43 676 / 66 75 474

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