- 31.01.2012, 10:23:36
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ÖH: Masterstudierende sind Chance, keine Gefahr!
WU erneut Beispiel für Aushungerung der Hochschulen
Wien (OTS) - Badelt ließ gestern erneut mit der Darlegung der
Kapazitätsengpässe der Wirtschaftsuniversität aufhorchen. Laut seiner
Aussendung werde die WU nicht ausreichend mit finanziellen Mitteln
versorgt, um alle Studieninteressierten - konkret ging es um
Masterstudierende - bei guter Qualität betreuen zu können. "Wir
verstehen Badelts Anliegen. Die WU ist erneut Beispiel für die
dramatische Unterfinanzierung österreichischer Hochschulen geworden
und das spüren die Studierenden sehr deutlich. Es ist ein
Armutszeugnis für eine Bundesregierung, wenn sie es nicht schafft,
ihre Priorität im Bildungsbereich zu setzen und diesen auch
auszufinanzieren. Töchterle stiehlt sich wie gewohnt aus der
Verantwortung und predigt lediglich sein
Zugangsbeschränkungen-Gebet", so Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam.
"Alle Studierenden, die einen Bachelor abgeschlossen haben, haben das
Recht auf ein Masterstudium! Schon jetzt ist es oft schwierig - z.B.
an der WU - in ein Masterprogramm zu kommen, da darf keine Sekunde an
weitere Beschränkungen gedacht werden. Eine steigende Anzahl an
Studierenden ist eine großartige Chance, das 2020 Ziel einer 38
prozentigen AkademikerInnenquote zu erreichen. Minister Töchterle
scheint dieses immer wieder zu vergessen", zeigt sich Janine Wulz
verärgert über die Politik des Ministers.
"Wir brauchen eine Regierung, die sich zu einem Ausbau der
Kapazitäten bekennt - das gilt für Bachelor-, Master, sowie
Doktorats- und PhD-Stellen. Neben der 38 Prozent AkademikerInnenquote
scheinen Töchterle und Fekter nämlich stets auch ein zweites 2020
Ziel zu vergessen: die Anhebung des Hochschulbudgets auf 2 Prozent
des BIP. Wie lange will die Regierung die Hochschulen und die
Studierenden noch im Regen stehen lassen", fragt sich Peter
Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Wir freuen uns schon darauf, unser
Forum Hochschule Projekt Ende März zu präsentieren - dann kann wieder
tatsächlich über Hochschulpolitik diskutiert werden!"
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]; http://www.oeh.ac.at
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