• 30.01.2012, 11:01:55
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BZÖ-Bucher: 1,6 Milliarden Mehrkosten bei Ausweitung des Rettungsschirms

BZÖ fordert Stopp des Euro-Pyramidenspiels

Wien (OTS) - "Die zuerst von ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter
und jetzt von SPÖ-Bundeskanzler Faymann im Spiegel vorgeschlagene
Ausweitung des Rettungsschirms von 440 auf 750 Milliarden Euro
bedeutet eine weitere unglaubliche finanzielle Belastung für
Österreichs Steuerzahler in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro - das
entspricht rund 8.000 Einfamilienhäusern. Die Haftungen explodieren
zudem um 14,4 Milliarden. Fekter manövriert Österreich immer mehr in
eine Finanzfalle, aus der es keinen Ausweg mehr gibt. Das BZÖ fordert
einen sofortigen Zahlungsstopp an den Rettungsschirm und die Trennung
des Euro in einen harten Nord- und einen weichen Südeuro", so
BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher heute. Bei 750 Milliarden müsse
Österreich statt 2,3 Milliarden Darlehen - wie bei 440 Mrd. gefordert
- gleich 3,9 Milliarden sofort überweisen und die Haftungen schnellen
von 21,6 auf 36 Milliarden hinauf.

Schon die vor kurzem beschlossene Ausweitung von bisher geplanten 440
Milliarden auf 500 Milliarden Rettungsschirmvolumen bedeute eine
massive Mehrbelastung für Österreich, wenn man den bisherigen
Verteilungsschlüssel zu Grunde legt: Statt 2,3 erfolgen jetzt 2,6
Milliarden Darlehen, also direkt 300 Millionen Mehrbelastung für den
Staatshaushalt. Die Haftungen erhöhen sich von 21,6 auf 24,7, also um
3,1 Milliarden Euro. "Das BZÖ fordert den sofortigen Stopp dieses
Euro-Pyramidenspiels. Die Österreicher haben "Genug gezahlt!""

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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