• 26.01.2012, 12:43:27
  • /
  • OTS0174 OTW0174

Grünewald zu Studiengebühren: Gestalten jetzt die Länder die Hochschulpolitik?

Grüne kritisieren das Vorpreschen Salzburgs bei den Studiengebühren

Wien (OTS) - "Unsere einheitliche Hochschulpolitik im Bund darf
nicht aufs Spiel gesetzt werden", warnt der Wissenschaftssprecher der
Grünen, Kurt Grünewald, in Reaktion auf das Vorpreschen der
Salzburger SPÖ in Richtung Studiengebühren. "Wenn Schulen,
Universitäten und Fachhochschulen nun verländert werden, dann sind
die Vereinigten Staaten von Österreich nicht weit."

"Aber die Aussage, dass Studiengebühren nur dann vertretbar wären,
wenn gute Studienbedingungen und ein sozial ausgewogenes
Stipendienwesen geboten werden können, verunmöglicht Studiengebühren
über viele Jahre. Allein die vorhandenen Strukturschwächen, Baumängel
und vielerorts unzureichende technische Ausstattungen zu beseitigen
würde ein Budget benötigen, von dem die Unis und FHS derzeit nur
träumen. Die Quote der Studienbeihilfen-EmpfängerInnen müsste sozial
ausgewogen sein. Das würde mehr Geld kosten, als durch
Studiengebühren lukriert werden kann", betont Grünewald.

"Wenn die Stimmen aus Salzburg ernst zu nehmen sind, dann wird es
unter diesen Auflagen in absehbarer Zeit keine Studiengebühren geben.
Wir Grüne lehnen regional unterschiedliche Lösungen strikt ab. Wir
dürfen aus der Hochschulpolitik keinen Fleckerlteppich werden
lassen", warnt Grünewald.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel