- 25.01.2012, 11:00:06
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Heftige Kritik an geplanter Erhöhung von Festnetzgebühren
"Verheerendes Signal in die falsche Richtung" - Ärztekammer hält an Warnung vor Mobilfunk fest
Wien (OTS) - Als "verheerendes Signal in die falsche Richtung"
bezeichnete der Referent für Umweltmedizin für Ärztekammer für Wien,
Erik Huber, die Ankündigung von A1, die Festnetzgebühren zu erhöhen.
Seit Jahren empfehle die Ärztekammer aus Gründen der Vorsicht, Handys
auszuschalten und, wo immer möglich, über das Festnetz zu
telefonieren. Die Erhöhung der Festnetzgebühren würde nun jene
bestrafen, die den gesundheitlichen Vorsorgegedanken ernst nähmen,
betont Huber. ****
A1 begründet seinen Schritt mit den steigenden Kosten für den
Netzausbau. "Für mich ist das absolut nicht nachvollziehbar, da ja
auch der Ausbau des Mobilfunknetzes nicht gerade gratis war und für
Mobiltelefonierer trotzdem allerlei Pauschaltarife existieren", so
Huber. Darüber hinaus leisteten sich die Mobilfunkbetreiber einen
harten Konkurrenzkampf mit immer niedrigeren Mobilfunkgebühren.
Offensichtlich werde hier versucht, Festnetzkunden durch überteuerte
Gebühren in die Mobiltelefonie zu treiben.
"Seit vielen Jahren setzen wir auf Informationskampagnen, die auf
die potenziellen Gefahren elektromagnetischer Strahlung aufmerksam
machen", so der Referent für Umweltmedizin.
Die "10 medizinischen Handyregeln", die die Wiener Ärztekammer
formuliert hat, seien nach wie vor ein wichtiger Beitrag zur
Aufklärung über das mögliche Gesundheitsrisiko durch
Mobilfunkstrahlen. Eine der zehn Regeln lautet: "Zu Hause über das
Festnetz telefonieren und das Handy ausschalten!" Huber: "Ich kann
nur dringend der Bevölkerung empfehlen, trotz Preissteigerungen
weiterhin das Festnetz als Mittel der Wahl heranzuziehen und nicht
aus Kostengründen den Körper einer möglichen gesundheitsgefährdenden
Belastung durch Mobilfunkstrahlen auszusetzen." (hpp)
(S E R V I C E - Die Plakate "Strahlende Informationen: 10
medizinische Handy-Regeln" können in der Pressestelle der Ärztekammer
für Wien kostenlos - auch für Schulen - unter Tel. 01/51501 - 1223
DW, E-Mail: [email protected], bestellt werden. Plakat-Download
auf der Homepage der Ärztekammer für Wien:
http://www.aekwien.at/media/Plakat_Handy.pdf.)
Rückfragehinweis:
Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Dr. Hans-Peter Petutschnig
Tel.: (++43-1) 51501/1223, 0664/1014222, F:51501/1289
mailto:[email protected]
http://www.aekwien.at
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