- 24.01.2012, 15:04:07
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Wirtschaft für Integration: "Dynamik beim Thema Integration darf nun nicht nachlassen!"
Obmann Kraft-Kinz: "Ziele des Österreichischen Integrationstages bestätigt!"
Wien (OTS) - "Integration - da tut sich sehr viel und das ist
gut so!", begrüssen Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi Initiatoren und
Obleute von "Wirtschaft für Integration" die angekündigten
Verbesserungen bei der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen.
"Dynamik beim Thema Integration darf nun nicht nachlassen!"
Von Seiten der Regierung haben Integrationsstaatssekretär
Sebastian Kurz, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und
Wirtschaftsminister Mitterlehner Verbesserungen angekündigt, nachdem
heute die AK eine umfassende Studie zur Benachteiligung von
Zuwanderern präsentiert hat.
Ziele des Österreichischen Integrationstages werden Realität
"Gut, dass hier auf Bundesebene nun deutliche Bewegung erkennbar
ist. Von Seiten der Wirtschaft und vielen anderen Gruppen der
Zivilgesellschaft werden die entsprechenden Forderungen schon lange
erhoben!", so Kraft-Kinz und Rahimi. Sie verweisen so z.B. auf die
Ziele die am ersten Österreichischen Integrationstag im vergangenen
März formuliert worden sind.
Als eines der ingesamt 14 Ziele wurde eine Anerkennungsstelle nach
dem One-Desk-Prinzip für alle ausländischen Qualifikationen und
Bildungsabschlüsse gefordert.
In der Begründung für das Ziel wurde angeführt, was nun auch durch
die AK Studie bestätigt ist:
"Vielen Personen mit Migrationshintergrund gelingt es häufig nicht
in ihrem angestammten Beruf tätig zu werden. Sie arbeiten häufig
nicht nur berufsfremd, sondern auch unterhalb ihres
Qualifikationsniveaus. Das bedeutet nicht nur mangelnde
Wertschätzung. Sondern ist auch eine volkswirtschaftliche
Verschwendung. Die aktuelle Anerkennungspraxis ist geprägt von einer
Vielfalt von Zuständigkeiten, uneinheitlichen gesetzlichen Regelungen
und intransparenten Verfahrensweisen."
Alle 14 Ziele des Österreichischen Integrationstages auf der
Homepage von Wirtschaft für Integration, www.vwfi.at, pdf zum
Download unter:
http://www.vwfi.at/fileadmin/oeit/2012/Ziele_des_OEIT.pdf
Mehrsprachigkeit als Vorteil
"Es ist gut, wenn nun auch die Sprachförderung als wichtiges Ziel
erkannt wird und dem frühen Deutschunterricht hier besonderes
Augenmerk geschenkt wird", begrüßen Kraft-Kinz auch die heute im
Ministerrat beschlossene 15a Vereinbarung als Basis für entsprechende
Aktivitäten von Bund und Ländern.
"Aber es müssen auch die Potenziale erkannt und gefördert werden!",
verweisen Kraft-Kinz und Rahimi auf die mehrsprachigen Talente gerade
von jungen Menschen aus zugewanderten Familien.
Gerade die aktuell laufenden Endausscheidungen des vom VWFI
initiierten Mehrsprachigen Redewettbewerbes "Sag's Multi" zeigen
junge Menschen, die in ihrer Rede zwischen Deutsch und ihrer
Muttersprache fließend wechseln.www.sagsmulti.at
Ein Hinweis für die Redaktionen:
Termine für Endausscheidung "Sag's Multi" -
26.1. 2012, BRG 22, Polgargymnasium, 1220 Wien, Polgarstraße 24
9 bis 16 Uhr
31.1.2012, Stadtschulrat für Wien, 1010 Wien, Wipplingerstraße 28
9 bis 16 Uhr
Bei Interesse bitte um telefonische Kontaktaufnahme mit dem Verein
Wirtschaft für Integration, Mag.a. Meri Disoski 0676 4457653,
01 9444846.
Migranten können sich in mehr Sprachen verständigen
Migranten können sich in mehr Sprachen verständigen als Österreicher.
Auf diesen Teilaspekt der aktuellen Arbeiterkammer-Studie verweist
die Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen. Die Anzahl der
durchschnittlich gesprochenen Sprachen beträgt bei Migranten 2,9 und
ist damit höher als in der befragten Gruppe der Nicht-Migranten
(2,5).www.medienservicestelle.at
Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) ist Gründungs- und
Hauptsponsor des Vereins "Wirtschaft für Integration".
Rückfragehinweis:
Mag.a Meri Disoski
Presse- und Marketingsprecherin
Verein "Wirtschaft für Integration"
Quartier 21/MQ
Museumsplatz 1, E-1.4
1070 Wien
Tel.: + 43 1 94 44 846
Mobil: +43 (0) 676 44 57 653
[email protected]
www.vwfi.at
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