OTS0118   24. Jan. 2012, 11:24

Staatssekretär Kurz: 15a-Vereinbarung für Sprachförderung im Ministerrat beschlossen

Bis 2014 stehen zehn Millionen Euro pro Jahr für Sprachförderung zur Verfügung


- "Ich bin erfreut, dass die 15a-Vereinbarung für die
Sprachförderung bis 2014 im heutigen Ministerrat beschlossen wurde.
Ich danke dem Koalitionspartner und vor allem Finanzministerin Maria
Fekter, die sich in den Verhandlungen so kooperativ gezeigt haben ",
sagte Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz nach dem heutigen
Beschluss im Ministerrat. Bis September haben nun die Bundesländer
Zeit, die 15a-Vereinbarung zu unterzeichnen. "Jeder Euro, den die
Bundesländer in die Hand nehmen, wird vom Bund verdoppelt. Wenn jedes
Bundesland die Vereinbarung ratifiziert, stehen bis 2014 insgesamt
zehn Millionen Euro pro Jahr für die Sprachförderung zur Verfügung",
betonte Kurz. Freilich stehe es jedem im Land frei, bei der
Initiative mitzumachen, aber der Staatssekretär geht davon aus, dass
die Bundesländer die Vereinbarung sehr rasch unterzeichnen, da es "um
die Zukunft unsere Kinder geht".

"Wir haben uns in der Bundesregierung auf eine Schuldenbremse
geeinigt", so Kurz weiter. "Bei der Ausbildung und bei unseren
Kindern setzen wir aber trotzdem Prioritäten, denn Integration kann
nicht früh genug beginnen." Integration funktioniere durch Leistung,
und eine Grundvoraussetzung dafür sei das Beherrschen der deutschen
Sprache, sagte Kurz. Damit die Mittel auch effizient eingesetzt
werden, kündigte Kurz ein "effizientes Controlling und eine
Evaluierung des Projektes" an. Zudem soll es jährlich eine
Sprachstandsfeststellung geben. "Damit ist gesichert, dass die
Fördergelder dort ankommen, wo sie benötigt werden, und bestmöglich
eingesetzt werden", sagte Kurz.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0118 2012-01-24 11:24 241124 Jän 12 NIN0002 0257



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