- 24.01.2012, 09:09:52
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Verein PFOTENHILFE gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Tieren im Winter
So kommt Ihr Haustier gesund durch die kalte Jahreszeit
Wien (OTS) - Derzeit ist ein Großteil Österreichs mit einer dicken
Schneedecke überzogen und das Thermometer wandert auf bis zu minus 21
Grad. Niemand von uns geht bei solchen Temperaturen gerne außer Haus,
wenn es nicht unbedingt sein muss. Wir Menschen haben jedoch das
Glück, uns warm anziehen zu können. Unsere tierischen Begleiter
können sich nicht mit Stiefeln oder einem Schal wärmen. Sie müssen
auf die Gutmütigkeit von uns Menschen hoffen. Der Verein PFOTENHILFE
hat daher ein paar Tipps zusammengestellt, wie auch Ihr Haustier
gesund durch den Winter kommt.
Generell macht allen Hunderassen, die einen dicken Pelz haben, die
Kälte nichts aus. Sie sollten im Freien allerdings immer in Bewegung
bleiben und vor Zugluft geschützt werden, da sie sonst krank werden
könnten. Für Hunde mit wenig oder kurzem Fell sollte ein
wasserdichtes Mäntelchen aus Fleece aus dem Tiergeschäft besorgt
werden.
Beim Gehen auf gestreuten Wegen sollten die Pfoten vorher mit
Pfotenschutzsalbe eingecremt werden, da sonst Risse in der Hornhaut
entstehen könnten. "Außerdem empfehle ich, überstehendes Fell
zwischen den Zehen abzuschneiden, damit sich keine Klümpchen bilden
können." meint Andrea Swift, Geschäftsführerin des Verein
PFOTENHILFE. " Sind die Pfoten bereits verletzt, hilft die
regelmäßige Anwendung einer Heilsalbe."
Katzen sind im Winter relativ pflegeleicht. Normalerweise
verbringen sie den Tag in einer gemütlichen Ecke in der warmen
Wohnung. Sollten sie Freigang gewöhnt sein, sollte an einem
windgeschützten Platz eine Decke platziert werden.
Auch Streunerkatzen suchen in der kalten Jahreszeit Zuflucht in
den warmen Häusern. "Streuner sollten aber nur gefüttert oder mit ins
Haus genommen werden, wenn man sich auch wirklich um diese kümmern
kann. Vielen Menschen werden diese Tiere nach kurzer Zeit zu viel und
sie landen im Tierheim." weiß Andrea Swift.
Wenn sie ein winterfestes Freigehege mit isolierter Hütte zur
Verfügung haben, können Kaninchen und Meerschweinchen auch im Winter
im Freien gehalten werden. Wichtig ist allerdings, dass die Tiere
genug Futter haben und täglich kontrolliert wird, dass das Wasser im
Napf nicht eingefroren ist.
Wer wilde Vögel im Winter füttern will, sollte dies mit
herkömmlichem Körnerfutter tun. Feuchtes Futter wie Obst könnte
gefrieren. Zu empfehlen sind Futtersäulen oder -trichter, da darin
das Futter nachrutscht und sauber und trocken bleibt. Außerdem sollte
der Platz vor Witterungseinflüssen geschützt werden und die Vögel
sollten die Futterstelle im Umkreis von drei Metern überblicken
können, um rechtzeitig auf Feinde reagieren zu können.
Rückfragehinweis:
Johanna Stadler, Tel.: 0664 / 122 10 51
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