• 23.01.2012, 12:55:43
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Darabos, Entacher und Höfler präsentieren Pilotprojekte

Freiwilligenmiliz in Salzburg und Niederösterreich, Jägerbataillon 25 als Musterverband aus Berufs- und Zeitsoldaten - 6 Liegenschaften künftig ohne Grundwehrdiener

Wien (OTS/BMLVS) - Verteidigungsminister Norbert Darabos hat
heute, Montag, die Pilotprojekte zur Professionalisierung des
Österreichischen Bundesheeres präsentiert: Das Klagenfurter
Jägerbataillon 25 wird als Musterverband mit ausschließlich Berufs-
und Zeitsoldaten organisiert, in Niederösterreich und Salzburg wird
jeweils eine Pionierkompanie als Freiwilligenmiliz aufgestellt und
sechs militärische Liegenschaften werden künftig ohne Grundwehrdiener
betrieben. "Mit den Projekten attraktivieren und stärken wir die
Miliz, wir reduzieren die Systemerhalter und wir verbessern die
Einsatzbereitschaft drastisch", sagte Darabos bei einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit Generalstabschef Edmund Entacher und
Streitkräftekommandant Generalleutnant Günter Höfler.

Die Pilotprojekte sieht Darabos als "Investition in die Zukunft des
Österreichischen Bundesheeres". "Wir investieren in die Truppe, in
Einsatzbereitschaft und Qualität", sagte Darabos. Die hierfür
benötigten Mittel werde man durch Umschichtung im laufenden Budget
aufbringen. "Das ist realisierbar. Die Projekte werden durchgezogen,
keine Frage", sagte Generalstabschef Entacher. Das Projekt zur
Reduktion bei Systemerhaltern werde "wesentliche Erfahrungen
bringen", so Entacher.

Streitkräftekommandant Höfler betonte, dass "die Truppe die Projekte
eindeutig positiv" sehe. "Der Einsatz hat für die Truppe oberste
Priorität. Alles, was die Einsatzbereitschaft erhöht, wird begrüßt.
Und die Projekte dienen eindeutig dazu", so Höfler.

Das Pilotprojekt in Salzburg und Niederösterreich, wo jeweils eine
Pionierkompanie als Freiwilligenmiliz aufgestellt wird, werde zur
Stärkung und Professionalisierung der Miliz beitragen, so Darabos.
"Die beiden Kompanien werden mehr üben, rascher einsatzbereit sein
und bei erbrachter Leistung eine Erfolgsprämie erhalten", sagte der
Minister.

Durch das Reduzieren von Systemerhaltern bei Liegenschaften in Wien,
Kärnten und der Steiermark erhöhe man die Qualität der
Grundausbildung. "Wir bringen 350 Grundwehrdiener zurück zur Truppe
und zum militärischen Kerngeschäft", betonte Darabos. "Diese
Reduktion ist ein lange angestrebtes Ziel der Truppe", betonte
Streitkräftekommandant Höfler dazu. Derzeit seien rund 60 Prozent
aller Grundwehrdiener in der Systemerhaltung und Verwaltung tätig, so
der Generalleutnant.

Das Jägerbataillon 25 habe man als Musterverband gewählt, da es sich
in einer "traditionell kaderstarken Region befindet und sich in der
Vergangenheit bei Einsätzen im In- und Ausland bewährt hat", so
Darabos. Das Bataillon wird künftig ausschließlich aus Berufs- und
Zeitsoldaten bestehen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
   Mag. Stefan Hirsch, Pressesprecher des Bundesministers
   Tel.: 050201-1020145
   mailto:[email protected]
   
   oder
   Kommunikation/Presse
   Tel: +43 664-622-1005
   [email protected]
   http://www.bundesheer.at

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