- 23.01.2012, 11:00:12
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Spritzendorfer/Grüne Josefstadt: BV Mickel - Kleinmütige und visionslose Jahresplanung für urbanen und weltoffenen Bezirk
Wien (OTS) - "Wir leben in einer Zeit, die mutige und
zukunftsorientierte Politik braucht.Das Arbeitsprogramm von
Bezirksvorsteherin Veronika Mickel für die Josefstadt ist aber das
Gegenteil davon: kleinmütig und visionslos!", kritisiert Alexander
Spritzendorfer, Stv. Bezirksvorsteher der Grünen. "Mickel reduziert
sich auf wenige Themen, bei denen sie möglichst wenig Veränderung
möchte. Wir aber brauchen mutige PolitikerInnen, die Gesellschaft
gestalten und nicht Stillstand verwalten."
Von Mickels Wahlversprechen ist ebensowenig übrig geblieben wie von
der Wiener ÖVP. Die Öffnung des Strozziparks bleibt ein leeres
Versprechen und eine zweite Kinderärztin für die Josefstadt ist nicht
in Sicht. Bei der Fällung von Bäumen ist die Bezirksvorsteherin
weniger zimperlich: im Bezirk mit dem ohnehin geringsten
Grünflächenanteil mussten innerhalb von nur einem Jahr bereits acht
Bäume weichen. Klimaschutz, Fairtrade und sanfte Mobilität sind für
Mickel kein Thema. Die Errungenschaften der letzten fünf Jahre Grüner
Bezirksvorstehung werden zunichte gemacht. Projekte, die bereits
beschlossen und budgetiert sind, (Gehsteigverbreiterung vor dem
Finanzamt, weitere City-Bike Anlagen) werden von der
ÖVP-Bezirksvorsteherin verzögert.
Positiv bewertet Spritzendorfer die Zusammenarbeit bei den Themen
Carsharing und AnrainerInnenparken: "Es ist erfreulich, dass Mickel
die Konzepte für Carsharing und AnrainerInnenparken von
Vizebürgermeisterin Vassilakou unterstützt. Beides wird 2012 kommen."
Wenig Verständnis hat Spritzendorfer für Mickels Kritik an den
Verbesserungsvorschlägen für die fahrradfreundliche Straße
Pfeilgasse-Zeltgasse: "Hier werden offensichtlich bewusst
Falschinformationen verbreitet.Diese Verbindung wird von vielen
RadfahrerInnen frequentiert.Uns geht es um die Entschärfung von
Problemkreuzungen, um eine bessere Kennzeichnung dieser
fahrradfreundlichen Straße und um ein konfliktfreies Miteinander
aller VerkehrsteilnehmerInnen", so Spritzendorfer abschließend.
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