• 23.01.2012, 10:21:59
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  • OTS0068 OTW0068

Stadthallenbad: Wien Holding und Sportamt verordnen Prüfung

Mängel bei Becken und Durchströmung sowie technisches Gebrechen bei Hubboden / Gerichtliche Beweissicherung veranlasst - Kontrollamt eingeschaltet

Wien (OTS) - Seit Mai 2010 läuft die Generalsanierung des im Jahr
1974 eröffneten Wiener Stadthallenbades. Die Wiedereröffnung war
ursprünglich für Herbst 2011 geplant. Unbestritten ist, dass es sich
um ein äußerst schwieriges Sanierungsprojekt auf engstem Raum handelt
und das alte denkmalgeschützte Gebäude und seine Baustruktur immer
wieder für unvorhersehbare, aber bisher nachvollziehbare
Herausforderungen gesorgt haben. Deshalb wurde auch eine Verschiebung
der Eröffnung vom letzten Quartal 2011 ins erste Quartal 2012 von der
Wiener Stadthalle in Kauf genommen unter der Voraussetzung, dass dann
von den Auftragnehmern ein komplett saniertes und funktionstüchtiges
Hallenbad nach modernsten Standards übergeben und im Februar 2012
eröffnet wird.

Die Entwicklung in den letzten Wochen zeigt jedoch ein anderes
Bild: Beginnend mit einem technischen Gebrechen bei der
Hubbodentechnik für das Becken wurden in der Folge auch Probleme bei
der Durchströmung und der Dichtheit der Becken festgestellt. Zwar
wurde immer wieder von der Generalplanung, der örtlichen Bauaufsicht
und den entsprechenden Fachfirmen beteuert, dass all diese Probleme
bis zur geplanten Eröffnung im Februar 2012 behoben werden. Doch die
handelnden Akteure konnten bis zuletzt keinen verbindlichen
Eröffnungstermin nennen, bei dem im Februar ein Hallenbad übergeben
wird, das ordnungsgemäß saniert ist, dessen Becken dicht sind und das
bäder- und hygienetechnisch einwandfrei funktioniert.

Gerichtliche Beweissicherung angeordnet und Kontrollamt eingeschaltet

Vor diesem Hintergrund haben sich Wien Holding, MA 51-Sportamt und
die Wiener Stadthalle als Bauherr dazu entschlossen, einen sofortigen
Baustopp zu verfügen, eine gerichtliche Beweissicherung zu
beauftragen und das Kontrollamt einzuschalten.

Diese Entscheidung haben sich die Wien Holding, die MA 51-Sportamt
und die Wiener Stadthalle nicht leicht gemacht, vor allem auch mit
dem Wissen, wie wichtig das Stadthallenbad für den Schwimmsport und
die WienerInnen ist. Die gewählte Vorgangsweise gewährleistet jedoch,
dass die Sanierung des Wiener Stadthallenbades korrekt abgewickelt
sowie ordnungsgemäß abgerechnet wird und für die Bevölkerung ein
nachhaltig und komplett saniertes Hallenbad zur Verfügung steht.
Bestehende Mängel nur provisorisch zu beheben, um den
Eröffnungstermin im Februar halten zu können, ist keine Alternative.
Denn im Mittelpunkt muss eine auftragskonforme, nachhaltige und
komplette Sanierung stehen. Nach Abschluss der Beweissicherung wird
der neue konkrete Eröffnungstermin bekanntgegeben. Wien Holding,
Sportamt und Wiener Stadthalle ersuchen um Verständnis und bedauern
die Verzögerungen.

Rückfragehinweis:

Wiener Stadthalle 
   Marketing & Kommunikation 
   Unternehmenspresse 
   Elisabeth Strobl
   Tel. 01 98100/319
   mailto: [email protected]
   Handy: +43 664 6211085
   E-Mail: [email protected]

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