- 20.01.2012, 14:13:49
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Grüne zu Salzburger Festspielen: Verteidigung von Privilegien nicht akzeptabel
Zinggl: "Bleibt der Bericht folgenlos, sind Subventionen nicht gerechtfertigt."
Wien (OTS) - Auf die neuerliche Verteidigung der Salzburger
Festspiele
reagiert der Grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl wenig amüsiert:
"Eine großkoalitionäre Phalanx aus Standortpolitik und Sponsoren
möchte sich weiter anachronistische Privilegien sichern und ignoriert
die zentralen Empfehlungen des Rechnungshofs, wie sich das kein
anderer öffentlich subventionierter Kulturverein trauen würde. Das
ist völlig inakzeptabel" sagt Zinggl und weiter: "In der Kultur gibt
es genügend Vereine, die transparent wirtschaften können, ohne dass
deshalb die künstlerische Qualität leidet."
Wenn die klar untermauerte und mehr als deutliche Kritik am
obsoleten Fondsgesetz zu keinen Änderungen führt, stellt sich für
Zinggl die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Empfehlungen durch den
Rechnungshof. "Angesichts der aktuellen Diskussion zur Schuldenbremse
ist die Verteidigung intransparenter Gebarung unfassbar, die Blüten
wie selbst gewährte Gehaltssteigerungen oder Zusatzpensionen
ermöglicht. Um nur zwei der 99 Aspekte herauszugreifen."
"Sollte es zu keiner Novellierung des Fondsgesetzes kommen, müssen
wir die Subvention der Salzburger Festspiele in Frage stellen," meint
Zinggl. "Und eine Ministerin, die hier keinen Handlungsbedarf
erkennt, stellt sich vor die falschen Anspruchsgruppen. Sie hat nicht
Privilegien, sondern eine ordentliche Finanzgebarung zu verteidigen."
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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